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Sto-Forschungsprojekt erhält Europäischen Recycling Preis

Das Projekt „facade4zeroWaste“ wurde ausgezeichnet Bild in voller Größe anzeigen

Das Projekt „facade4zeroWaste“ wurde ausgezeichnet

Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung präsentierte die Technische Universität Graz gemeinsam mit Fassaden-Technologieführer Sto die Gebäudehülle der Zukunft: Statt Kleber kommt Klettverschluss zum Einsatz, was die Fassade sortenrein trennbar und wiederverwertbar macht. Im Rahmen des Projekts „facede4zerowaste“ wurden vier Patente angemeldet. Das System wartet jetzt auf das grüne Licht des Österreichischen Instituts für Bautechnik.

Erst war sie nur Witterungsschutz. Dann auch Gestaltungselement. Später zusätzlich wärmedämmend und künftig wird sie auch vollständig wiederverwertbar: die Fassade. In fünf Jahren sollen 70 Prozent der Baustoffe recycelbar sein, fordert die EU vom Bausektor. Die Fassade spielt hier eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit dem Wärmedämmspezialisten und Technologieführer Sto arbeitet ein Team vom Institut für Architekturtechnologie der TU Graz an der Fassade von morgen. Der Clou: Das „facede4zerowaste“-System kommt ohne Kleber aus. Stattdessen kommt der klassische Klettverschluss zum Einsatz.

Die bauliche Hülle von morgen soll sortenrein trennbar und wiederverwertbar sein und einen entscheidenden Beitrag dazu liefern, den Bausektor von der Spitze der europäischen Ressourcenverbraucher und Abfallproduzenten zu holen. Einen großen Schritt in die richtige Richtung macht das Team vom Institut für Architekturtechnologie der TU Graz: In Zusammenarbeit mit dem Wärmedämm-Spezialisten STO hat eine Gruppe rund um Institutsleiter Roger Riewe und Ferdinand Oswald in dem Projekt „facade4zeroWaste“ ein sortenrein recyclierbares Fassadensystem mit Klett-Befestigung entwickelt. Die Baubranche wartet auf die definitive Markteinführung des Systems; vorige Woche erst wurde das Team mit dem europäischen „Baustoff-Recycling-Award 2015“ ausgezeichnet.

Alle Infos

Alle Infos über das preisgekrönte Forschungsprojekt finden Sie auf der Website der TU Graz.