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Anti-Feinstaub-Litfaßsäulen vor der Sto-Zentrale in Villach

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Greenbox für aktiven Umweltschutz. V.l.n.r.: Walter Wiedenbauer (GF Sto Ges.m.b.H.), Ski-Legende Franz Klammer, Anton Kluge (GF greenbox).

Klimaschutz heißt auch Kampf gegen den Feinstaub: Vor der Villacher Zentrale der Sto Ges.m.b.H. stehen seit dem heurigen Jahr im Kreuzungsbereich zwei "GreenBox"-Filter. Die Geräte in Form einer Litfaßsäule reinigen wissenschaftlich bestätigt die Luft mittels Spezialfilter von Feinstaub. Pate für das Projekt, das Teil der "StoClimate"-Klimaschutzinitiative bei Sto ist, ist Ski-Legende Franz Klammer.

Es war Ski-Legende Franz Klammer, der mit seinen beunruhigenden Aussagen zum Thema Klimawandel für Aufsehen sorgte, dass Gletscherzungen dahinschwinden und es ohne Kunstschnee nicht mehr gehen wird. Von Kindesbeinen an ist die alpine Natur die Heimat des Sportlers, sodass er Veränderungen durch den Klimawandel hautnah und schmerzvoll miterlebt. Der erfolgreichste Abfahrtsläufer aller Zeiten und langjährige Begleiter von Sto ist nun Pate für ein weiteres Projekt des klimabewussten Unternehmens in Villach.

Da Klimaschutz auch Kampf gegen den Feinstaub heißt, hat sich Sto entschieden, aktiv dagegen vorzugehen und die Luft in der unmittelbaren Umgebung zu verbessern. Im vielbefahrenen Kreuzungsbereich vor der Firmenzentrale stehen zwei "GreenBox"-Filter. Sie haben die Maße einer üblichen Litfaßsäule, verbergen in ihrem Inneren aber jede Menge Hightech. Wie ein Staubsauger nimmt der Filter die schmutzige Luft auf und filtert mit einem Spezialsystem die gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikel aus.

"GreenBox"-Filter: Wirksamkeit bestätigt
Dass die "Greenbox"-Filter tatsächlich funktionieren, hat jetzt eine Messung mit anschließender Vergleichsstudie ergeben, durchgeführt von der FVT, der Forschungsgesellschaft für Verbrennungskraftmaschinen und Thermodynamik, die in Kooperation mit der Technischen Universität Graz arbeitet. Sto hat die Filterleistung mit den Feinstaubemissionen der Fahrzeugflotte gegenüberstellen lassen - 69 Kraftfahrzeuge, von denen jedes etwa 40.000 Kilometer im Jahr zurücklegt. Umgerechnet auf die Filterleistung einer 'GreenBox' hat die Studie ergeben, dass die beiden Litfaßsäulen den Feinstaub von insgesamt 16 Fahrzeugen kompensieren. Für Sto heißt Klimaschutz, überall dort, wo es möglich ist, einen kleinen Beitrag zu leisten.

"StoClimate": Klimaschutz ernst nehmen
Sto fährt seit vielen Jahren eine eigene Klimaschutzstrategie, genannt "StoClimate". Sie umfasst betriebsinterne Optimierungen wie reduzierten CO2-Ausstoß, ein eigenes klimafreundliches Produktsortiment, etwa das erste kleberfreie und daher größtenteils recycelbare Fassadensystem "StoSystain", und die Unterstützung von Klimaschutzprojekten. Auch eine Vortragsreihe mit Expertinnen und Experten zum Thema Klimawandel findet heuer österreichweit statt: Das "StoKlimaforum" tagte bereits in Graz, Linz und Innsbruck.

StoClimate-Initiative

Nachhaltigkeit wird bei Sto in allen Bereichen umgesetzt.