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50 Jahre Sto: Produkte, Pionierleistungen und Nachhaltigkeit

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Stolit Carrara: der organische Oberputz-Klassiker ist bereits seit über 50 Jahre am Markt erfolgreich.

Vom Verkauf einzelner Produkte in einer Garage in Vorarlberg zur erfolgreichen österreichischen Tochtergesellschaft mit Sitz und eigener Produktion in Villach: Die 50-jährige Geschichte von Sto ist voll mit Pionierleistungen in Sachen Fassade, Farben und Putzen. Und sie zeigt ein sehr frühes Bewusstsein für den Schutz der Umwelt – ein starkes Prinzip, das Sto durch viele Jahrzehnte begleitete und auch heute einen Grundpfeiler der Unternehmensphilosophie ausmacht.

Die Gründung der Sto-Muttergesellschaft in Deutschland geht zurück bis ins Jahr 1954, als ein "Wunderputz" über eine neue Schwesterfirma der ISPO Putz KG vertrieben wurde – produziert wurde in einem Ziegenstall. Die ersten Wärmedämmungen stammen ebenfalls aus dieser Zeit und Sto war als Pionier schon damals mit dabei: Ab 1962 firmierte man als Stotmeister + Co., ab 1965 dann auch in Österreich. 1964 wurde das erste vollständig gedämmte Gebäude am Golm, dem Hausberg der Gemeinde Tschagguns in Vorarlberg, mit Fassadendämmung und Oberputz ausgeführt. 1966 folgte das erste gedämmte Wohnhaus in Lustenau. In den 1970er Jahren verhalf die Energiekrise der Wärmedämmung in Österreich zum Durchbruch. Am 10. Juni 1970 stieg der gelernte Maurer Walter Kuttin aus Zlan in Kärnten mit einem Einstellungsvertrag für den Vertrieb von Sto-Produkten in Österreich ein – vertrieben wurde aus einer Garage im Keller des Einfamilienhauses.

Pionierarbeit in Österreich
Mit innovativen Produkten wie dem Buntsteinputz Sto-Superlit, der besonders schmutzabweisend und einfach zu verarbeiten war, machte sich Sto schnell einen Namen in Österreich. Der Deckputz Stolit galt schon seit den 1960er Jahren als Klassiker. Insgesamt 18 Produkte standen anfangs auf der Sto-Angebotsliste. Auch die Schulung der Sto-Kunden in Sachen Verarbeitung wurden damals etabliert. In den 1980er Jahren entstand das erste Sto-VerkaufsCenter am heutigen Standort in Villach. Der Umsatz bei Vollwärmeschutz explodierte damals förmlich und die Konkurrenz war eifrig dabei, beim Technologieführer zu kopieren: Egal, ob Thermodübel, Anschlussprofil, Fugendichtband, Sockelabschlussleiste oder Fensterbänke: Alles wird gnadenlos nachgebaut. 1983 wird Sto Österreich in das Firmenbuch eingetragen und 1988 der Mutterkonzern in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Aufbruch und technische Revolutionen
1990 bekam Sto seinen heutigen Namen: Der Name Stotmeister wurde gegen das Kürzel "Sto" getauscht – die österreichische Niederlassung trug ab sofort den Namen Sto Ges.m.b.H. Technisch gab es weitere Pionierleistungen: Besonders in den 1990er Jahren diskutierte man das Thema "Feuchtetransport" an den Fassaden intensiv. Stolit, der organische Oberputz, war besonders diffusionsoffen und war schon damals ein Klassiker: Millionen Quadratmeter Putzfassade wurden ausgeführt. Die völlig neue StoVerotec-Fassade, ein vorgehängtes, hinterlüftetes Fassadensystem, hatte als Kernstück eine Platte, die beidseitig armiert, unbrennbar und somit widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen war. In den 1990er Jahren expandierte Sto Österreich bereits auch nach Südosteuropa, Slowenien und Bosnien-Herzegowina waren die ersten Destinationen. Damals wurden auch erste funktionelle Fassaden- und Innenraumfarben in das Produktprogramm aufgenommen – im Export erreichte das Objektgeschäft eine neue Dimension. Und die Fassadenfarbe "StoLotusan – Schmutz perlt mit dem Regen ab" wurde zum ersten bionischen Erfolgsprodukt von Sto.

Sto: Nachhaltig seit 50 Jahren
Technologie und Nachhaltigkeit gingen bei Sto von Anbeginn an Hand in Hand. "Energie sparen durch Vollwärmeschutz" war schon in den 1960er und 1970er Jahren ein wichtiges Verkaufsargument. Die "Umweltfreundlichkeit" stieg in den 1980er Jahren zum großen Schlagwort auf. Schon damals deutete Sto in der Broschüre "Bauen und Umwelt" den Klimawandel an: "Der Meeresspiegel steigt, Unwetter häufen sich, Gletscher schmelzen", hieß es dort. Das erste Umweltzeichen gab es 1985. So wurden etwa in der österreichischen "BAU-Zeitung" und im "Farbenkreis" Anzeigen mit dem Siegel "Umweltfreundlich – Putze und Farben für Fassade und Wand" geschaltet. 1991 machte Sto auf die Zerstörung der Ozonschicht, den Treibhauseffekt und die daraus resultierende Erderwärmung aufmerksam. 1992 gab es das Symposium "Bewusst bauen" mit über 500 Anwesenden in Graz, bei dem Expertinnen und Experten für umweltbewusstes Bauen plädierten. Der Eisbär wurde zum Symbol für die Erderwärmung – auch in den Anzeigensujets bei Sto. Solarenergie an der Fassade und umweltfreundliche Altglas-Platten für StoVerotec waren neue Entwicklungen des Pioniers. Ab 2004 wurde das Passivhaus populär – und Sto zum technologischen Vorreiter. Gemeinsam mit Schulen wurden außerdem regelmäßig sogenannte "Eisblockwetten" veranstaltet, die auf beeindruckende Art und Weise veranschaulichten, wie effizient Wärmedämmung vor Kälte und sommerlicher Hitze schützt.

Vielversprechender Ausblick in die Zukunft
Laufende Investitionen in Hightech begleiteten Sto bis in die Gegenwart: 2013 wurde die Produktionsanlage in Villach um 1,5 Millionen Euro erweitert – so konnten auch pastöse Produkte lokal produziert werden. Nachhaltigkeit wurde als eine der vier Kernkompetenzen von Sto festgeschrieben – neben Technologieführerschaft, Service & Dienstleistungen sowie sozialer Verantwortung. Für die zahlreichen Leistungen und Aktionen im Bereich des nachhaltigen Umweltschutzes, insbesondere des Klimaschutzes, erhielt Sto 2009 erstmals den TRIGOS Kärnten – die Auszeichnung für Unternehmen mit Verantwortung. 2014 erhielt Sto erneut den Kärnten-Trigos sowie erstmals den Österreich-Trigos und das Ethik-Gütesiegel. Außerdem positioniere Sto 2015 seine CO2-neutralen Produkte mit dem Slogan "Bewusst bauen" auf dem Markt. Seit 2016 ist die Sto Ges.m.b.H. klimaneutral. Die 2017 ins Leben gerufene Nachhaltigkeitsstrategie "StoClimate. Natürlich bauen" bündelt alle Klimaschutzbestrebungen des Unternehmens – sowohl nach innen, mit umfassender CO2-Reduktion, als auch nach außen, mit einem klimaneutralen Produktportfolio. 2018 kam mit StoSystain das erste kleberlose Fassadensystem auf den Markt: Der Spezialklett lässt sich beim Rückbau wieder lösen, was das System zu großen Teilen recycelbar macht. Für die Innovation erhielt Sto sowohl den Kärntner als auch den österreichweiten TRIGOS-Award. 2019 startete Sto das "StoKlimaforum", eine Vortragsreihe zum Thema Klimawandel, bei dem renommierte Expertinnen und Experten als Speaker auftreten. So referierte etwa ORF-Wettermann Marcus Wadsak zu den Folgen der Erderwärmung. "Klimabewusst bauen" wird Sto als Grundprinzip auch in den nächsten Dekaden begleiten. "Unsere Unternehmensgeschichte hat gezeigt, dass Bewusstsein für die Umwelt, soziale Verantwortung und vorausschauendes Handeln Voraussetzungen für Erfolg sind", fasst DI Walter Wiedenbauer, Geschäftsführer der Sto Ges.m.b.H., die Zukunftsaussichten zusammen.

Kontakt

Sabine Stroitz

Presse

Richtstraße 47
Villach

Tel.: +43 4242 33133-9161
Fax.: +43 4242 34347

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Stolit Carrara - 50 Jahre am Markt

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Mit Beginn der 1980er Jahre wird das Oberputz-Produkt Stolit allmählich von Blechgebinden auf Kunststoffgebinde umgestellt.

Technologieführer an der Fassade

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Das Haus am Golm - die erste Fassadendämmung in Österreich. In Vorarlberg wird 1964 im Bereich des Montafon-Gletschers auf fast 2.000 Meter Seehöhe ein Gebäude gedämmt - natürlich mit Fassadendämmung von Sto.

Zukunftsweisende Architektur

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Nachhaltige Fassadenlösungen mit inspirierenden Oberflächen. Sto ist derzeit einziger Anbieter von WDVS-Systemen mit harten Belägen mit bautechnischer Zulassung in Österreich