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Ältestes WDVS in Österreich feiert seinen 50er

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Wohnhaus in Lustenau

Wärmedämm-Verbundsysteme sind weder neu noch unerprobt. Die älteste Wärmedämmung Österreichs, an einem Wohnhaus in Lustenau angebracht, stammt aus dem Hause Sto – und sie erfüllt ihre Aufgabe seit 50 Jahren einwandfrei. Gerüchte über kurze WDVS-Lebensdauer halten sich jedoch hartnäckig. Die Bauphysik-Experten des Fraunhofer Instituts haben sich die Systeme genau angesehen und konnten beweisen, dass eine Lebenserwartung von über 50 Jahren kein statistischer Ausreißer ist, sondern bei korrekter Pflege und Wartung sogar der Regelfall.

Nach 50 Jahren funktionsfähig wie am ersten Tag

Als 1966 in Lustenau, Vorarlberg, ein Mehrfamilien-Wohnhaus mit einer Sto-Wärmedämmung ausgestattet wurde, war das eine Neuheit. Und auch ein Experiment, denn niemand wusste, wie sich so ein System auf längere Sicht bewähren würde. Entgegen aller Skepsis steht die gedämmte Fassade heute noch und dämmt so effizient wie am ersten Tag. Für Michael Hladik, beeideter und zertifizierter Sachverständiger für Wärmedämm-Verbundsysteme, ist das nicht verwunderlich, denn es deute nichts darauf hin, „dass die Lebensdauer von Wärmedämm-Verbundsystemen strikt begrenzt“ sei. Im Gegenteil, der Experte geht davon aus, dass sie „bei sachgerechter Wartung gleich einzustufen ist wie bei verputztem Mauerwerk“. Lediglich ein einziges Mal ist das Gebäude neu gestrichen worden – was sich als entscheidend für die Haltbarkeit von WDV-Systemen herausgestellt hat.

Ebenso beeindruckende Leistungen bringt eine Berghütte in Tschagguns im Montafon, die 1964 gedämmt wurde, oder ein Geschäftsgebäude im deutschen Tuttling aus dem Jahr 1967: Die dämmende Hülle aus StoTherm Classic funktioniert noch immer. Solche Leistungsbilanzen lassen kritische Stimmen verstummen – von „ist in 20 Jahren kaputt“ über „führt zu Schimmel“ und „brennt wie Zunder“. Nichts davon lässt sich belegen. Experten des Fraunhofer Instituts für Bauphysik gehen sogar einen Schritt weiter: Ihre Untersuchungen beweisen, dass derartig lange Lebenszeiten von WDVS keine Glücksfälle sind, sondern Standard.

Lebensdauer von über 60 Jahren als Regelfall

Wie lange ein WDVS funktionsfähig bleibt, hängt von der Witterung, von der Bauart und von der Pflege des Systems maßgeblich ab. Mitteleuropa bildet aus Sicht eines WDVS den klimatischen „worst case“: Lange Heizperioden und häufige Frost-Tau-Wechsel setzen dem System zu. Unter diesen krassen Bedingungen zeigt sich die hohe Qualität der Systeme im Verlauf der Jahrzehnte, belegen Studien des Fraunhofer Instituts. Hygrothermische Beanspruchungen, Effekte von Schlagregen, Tauwasserbildung, Baufeuchte und Spritzwasser wurden erforscht und ausgewählte Objekte auf ihr Langzeitverhalten untersucht.

Fazit: Wenn WDVS regelmäßig gewartet werden, ist eine mittlere Lebensdauer von 30 Jahren „zu pessimistisch“ angesetzt, so die Fraunhofer-Experten Hartwig M. Künzel, Helmut Künzel und Klaus Sedlbauer. Ihre Studien zeigen, dass „die prognostizierte Lebensdauer etwa dem doppelten der bisher belegten Standzeiten entspricht“. 60 Jahre erscheinen für die Experten „aufgrund der vorliegenden Untersuchungsergebnisse bei regelmäßiger Wartung der Fassade durchaus realistisch“.

WDVS: Gesamt-Energieeinsparung nachgerechnet

Die einmalige Investition in ein hochwertiges WDVS rentiert sich bereits nach wenigen Jahren. Energie-Experten bei Sto haben die Einsparungen für das bald 50 Jahre stehende gedämmte Haus in Lustenau nachgerechnet. In den ersten 33 Jahren, also bis 1998, wurde das Haus mit Öl beheizt, anschließend mit Gas. Wenn man die Unterschiede zur fiktiven ungedämmten Variante desselben Hauses ansieht, ergibt das beeindruckende Zahlen: 9 Heizöltanklastzüge (162.000 Liter) sind nicht gefahren. 79.000 Kubikmeter Erdgas sind nicht verbraucht worden. Insgesamt macht das 628 Tonnen CO2, die erst gar nicht in die Atmosphäre gelangten. Das ist das Siebzigfache des Gebäudevolumens.

Kontakt

Sabine Stroitz

Presse

Richtstraße 47
Villach

Tel.: +43 4242 33133-9161
Fax.: +43 4242 34347

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50 Jahre

Natürliche Innenraumprodukte von Sto

Die älteste Wärmedämmung Österreichs ist an einem Wohnhaus in Lustenau angebracht.

Optimaler Schutz

Aktiver Schimmelschutz

Das WDVS stammt aus dem Hause Sto und erfüllt ihre Aufgabe seit 50 Jahren einwandfrei.

Für alle Fälle

Farbe für alle Fälle

Die gedämmte Fassade dämmt heute noch so effizient wie am ersten Tag.