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ÖNORM B 6400: Was ist neu?

Mit der aktuellen Überarbeitung der ÖNORM B 6400 rücken viele Details stärker in den Fokus, die auf der Baustelle oft unterschätzt werden – insbesondere die Ausführung von Fensteranschlüssen im Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Gerade hier entscheidet sich, ob Planung und Ausführung dauerhaft funktionieren.

Warum Fensteranschlüsse so entscheidend sind

Fensteranschlüsse verbinden mehrere Bauteile – Fenster, Fassade, Sonnenschutz und Fensterbank – und müssen gleichzeitig unterschiedliche Anforderungen erfüllen: Sie müssen dicht gegenüber Schlagregen sein, Wärmeverluste vermeiden und Feuchtigkeit zuverlässig kontrollieren. Fehler entstehen dabei selten am einzelnen Bauteil, sondern fast immer an den Übergängen. Genau diese Schnittstellen stehen im Fokus der aktuellen Anforderungen.

Fesnteranschluss WDVS ÖNORM B 6400
Alexander Matthews, Sto SE & Co. KGaA

Wo typische Probleme entstehen

In der Praxis zeigen sich immer wieder die gleichen Schwachstellen. Besonders kritisch sind die unteren Anschlussbereiche von Fenstern, bei denen die Entwässerung funktionieren muss. Werden beispielsweise Fensterrahmennuten im Eckbereich nicht korrekt ausgebildet, kann Wasser nicht gezielt abgeführt werden. Auch angrenzende Bauteile spielen eine entscheidende Rolle. Führungsschienen von Sonnenschutzsystemen müssen so ausgeführt sein, dass sie entwässern können und gleichzeitig Bewegungen aufnehmen. Bereits kleine Abweichungen führen hier schnell zu Undichtheiten oder Folgeschäden.

ÖNORM B 6400: Was ändert sich?

Die ÖNORM B 6400 macht deutlich: Die Qualität von WDVS-Anschlüssen entsteht nicht erst in der Ausführung, sondern in der Kombination aus Planung, klaren Zuständigkeiten und durchdachten Details. Wer diese Punkte berücksichtigt, reduziert typische Schadensbilder und sorgt für dauerhaft funktionierende Konstruktionen.

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