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Steinwolle-Dämmung – effizient und vielseitig

Steinwolle: multifunktionaler Dämmstoff

Sie legen bei der Fassadendämmung den Fokus auf Gestaltungsvielfalt und verbesserten Brandschutz? Dann ist die Dämmung mit Steinwolle eine sehr gute Wahl. Steinwolle ist nichtbrennbar und bietet für die Oberflächengestaltung gemeinsam mit EPS die größte Bandbreite an Möglichkeiten. Dämmplatten aus Mineralwolle sind vielseitig einsetzbar und bieten einen hervorragenden Schall- und Brandschutz.

Was Sie sonst noch über Steinwolle wissen sollten?
Hier erfahren Sie alles: von der Entstehung und Herstellung über die Eigenschaften und Vorteile bis hin zu den Einsatzmöglichkeiten.

Dämmstoff Steinwolle
Steinwolle: ein Dämmstoff, viele Vorteile und Einsatzmöglichkeiten. Z. B. im Hochbau bei der Fassadendämmung, an Dächern, Innenwänden, Böden oder Decken.

Welche Vorteile hat Steinwolle?

  1. 1.

    Bester Brandschutz

    Als nichtbrennbarer Dämmstoff erfüllt Steinwolle höchste Brandschutzanforderungen

  2. 2.

    Gute Wärme- und Schalldämmung

    Steinwolle bietet exzellenten Wärme- und Schallschutz

  3. 3.

    Gestaltungsfreiheit

    Vielfältig gestaltbar in Material, Farbe und Oberfläche

  4. 4.

    Vielfältig einsetzbar

    An der Fassade, im Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) als Dach- oder Deckendämmung

  5. 5.

    Ökologisch und recycelbar

    Natürliche Rohmaterialien, Dämmstoffreste aus Mineralwolle können recycelt werden

  6. 6.

    Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

    Steinwolle ist relativ günstig in der Anschaffung

  7. Verarbeitung, Befestigen von Steinwolle-Platten: Sto-Steinwolleplatte wird angedrückt.

Beratung erwünscht?

Wir helfen Ihnen gerne weiter und empfehlen Ihnen die beste Lösung für Ihre Anforderung.

Wo hat die Steinwolle Ihren Ursprung?

Dämmstoffe aus Steinwolle haben eine lange Geschichte. Bereits Anfang der 1930er Jahre wurde ein Dämmstoff aus Rohstoffen gesucht, die in unbegrenzter Menge verfügbar sind. Basalt ist ein solcher Rohstoff: ein Naturgestein vulkanischen Ursprungs.
Die erste Steinwolle aus industriell geschmolzenem Gestein wurde 1937 in Dänemark produziert. Der Vertrieb der ersten Produkte startete 1939 unter dem Namen „Sillan“. Danach entstanden stetig neue Dämmstoffprodukte aus Steinwolle. Für den Wärme-, Brand- und Schallschutz an und in Gebäuden setzen Fachhandwerker Mineralwolle seit über 50 Jahren ein: in Form von Filzen, Matten, Rohrschalen oder Platten

Für unsere Systeme StoTherm AimS® und StoTherm Mineral stehen verschiedene Steinwolleplatten zur Verfügung.

Bestandteil des Dämmstoffs Steinwolle: das Naturgestein Basalt. Basaltsäulen am Giants Causeway
Bestandteil des Dämmstoffs Steinwolle: das Naturgestein Basalt. Foto: © Peter Greenway | www.stock.adobe.com

Wie werden Steinwolle-Dämmplatten hergestellt?

Mineralwolle besteht aus künstlichen Mineralfasern. Unsere Dämmplatten aus Steinwolle werden aus geschmolzenem Gestein hergestellt. Dazu zählen häufig vorkommende Gesteine wie Feldspat, Dolomit, Basalt oder Kalkstein. Das Gestein wird zusammen mit recycelten Steinwollresten bei bis zu 1500 Grad Celsius in einem Kupolofen geschmolzen. Die flüssige Schmelze wird dann zu Fasern im Schleuderverfahren versponnen: Dazu spritzen Düsen das flüssige Gestein auf eine sich schnell drehende Schwungscheibe. Durch das Wegschleudern und gleichzeitige Abkühlen entstehen die mineralischen Fasern.

Die so entstehenden Fasern werden mit einem wasserlöslichen Bindemittel und einem Staubbindeöl versetzt. Das gibt der Steinwolle Wasserresistenz. Die Faserpakete härten im Ofen bei rund 200 Grad Celsius aus. Sie werden in Form geschnitten, dabei eventuell anfallende Reste werden wieder eingeschmolzen.

„Peles Haar“, natürlich entstandene Mineralfasern aus Lava als Bestandteil von Steinwolle-Dämmung
Natürlich produzierte mineralische Fasern aus der Natur: Bei einem Vulkanausbruch werden durch Wind zerstäubte Lavatropfen zu Fasern. Auf Hawaii nennt man diese Fasern Pelés Haar, oder das „Haar der Pelé. Foto: © marcel | www.stock.adobe.com

Was sind die Eigenschaften von Steinwolle?

Wärmeschutz: Mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,034 – 0,040 W/(m*K) bietet die Steinwolle-Dämmplatte sehr gute wärmedämmende Eigenschaften.

Schall- und Feuchteschutz: Aufgrund ihrer hohen Rohdichte und offenporigen Struktur bietet Steinwolle einen sehr guten Schallschutz. Als diffusionsfähiger Dämmstoff schützt Steinwolle Bauteile vor Feuchtigkeit.

Brandverhalten: Als nichtbrennbarer Dämmstoff erfüllt Steinwolle höchste Brandschutzanforderungen.

Ökologie: Für die Herstellung von Steinwolle werden fast ausschließlich natürliche und ausreichend verfügbare Rohstoffe verwendet.

Kosten: Steinwolle-Dämmung liegt im Vergleich zu Holzfaser- oder Polystyrol-Dämmungen im Mittelfeld. Somit liegt der Dämmstoff etwas über EPS und ist günstiger als Holzfaser.

Außenwand eines Gebäudes wird mit Mineralwolle gedämmt, Fassadendämmung mit Steinwolle
Steinwolle vereint gute wärmedämmende Eigenschaften mit bestem Brandschutz. Der Dämmstoff ist robust, druckfest und resistent gegen Schimmel und Ungeziefer. Foto: © ronstik | www.stock.adobe.com

Wo und wie wird Steinwolle als Dämmstoff eingesetzt?

Als Dämmstoff gehört Steinwolle zu den Klassikern. Sie wird als Wärme- und Kältedämmung, zum Schall- und Brandschutz eingesetzt. Durch ihre guten Eigenschaften eignet sich Steinwolle für fast alle Gebäudeteile: vom Dach bis zum Keller. Als Fassadendämmung oder Dämmung der Innenwände. Für die Fassadendämmung wird Steinwolle bevorzugt genutzt, weil sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten in Material, Farbe und Oberfläche bietet. Als nichtbrennbarer Dämmstoff ist Steinwolle besonders geeignet für Hochhäuser und öffentliche Gebäude.
Hier spielt unser bandschutzoptimiertes WDVS mit großer Materialauswahl seine Stärken aus. > StoTherm Mineral

Fassadendämmplatten aus Steinwolle werden mittels Kleber und Dämmstoffdübel befestigt: Sie sind dank ihrer Stoß- und Schlagfestigkeit eine perfekte Basis für Putzsysteme und Fassadenverkleidungen. Hier bieten sie durch ihre bessere Schalldämmung weitere Vorteile.

Mehrstöckige Wohnanlage mit Steinwolle-Dämmung. Fassade aus weißem Putz und dunklen Klinkern
Neben besonderer Wirtschaftlichkeit bietet das System mit mineralischem Unterputz alle Freiheiten bei der Wahl des Fassadenmaterials. Wie die Wohnanlage in Freudenstadt zeigt, ermöglicht das WDVS auch die einfache Kombination der Materialien Putz und Klinker. Foto: © Martin Baitinger, Böblingen, DE

Großes Plus für Fachhandwerker: Sto-Steinwolleplatte mit verringerter Rohdichte

Fassadendämmung mit Steinwolle ist energieeffizient, nichtbrennbar und ermöglicht vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Einziges Manko: das Gewicht der Steinwolle-Dämmplatten. Mit der Sto-Steinwolleplatte mit verringerter Rohdichte geht es bis zu 30 Prozent leichter!

Die Vorteile:
·
Einfache Befestigung
· Beidseitig verklebbar
· Geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,034 W/(m*K).
· Besserer Schallschutz

Und: Die Sto-Steinwolleplatte mit verringerter Rohdichte ist in allen relevanten WDVS-Zulassungen enthalten.

Fassadendämmung mit Steinwolle: Befestigung einer Steinwolleplatte mit gelben Dübeln.
Die Sto-Steinwolleplatte mit verringerter Rohdichte ist einfacher zu verarbeiten als herkömmliche Mineralwolle-Dämmplatten. Die Verdübelung kann mit Standard-WDVS-Dübel erfolgen. Foto: Martin Baitinger / Sto SE & Co. KGaA

Informationsmaterial als Download

Broschüre StoTherm Wärmedämm-Verbundsysteme

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Dämmstoff Steinwolle | Sto