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Außenaufnahme Detail: rötliche Fassade, gedämmt mit WDVS von Sto: Dämmstoffe Steinwolle und EPS
Ibis Styles Hotel, Aschaffenburg, DE; Foto: Martin Baitinger, Böblingen, DE

Dämmstoffe, Dämmplatten & Dämmsysteme

Vier Dämmstoffe & fünf WDVS

Das primäre Ziel der Wärmedämmung ist, den Wärmeverlust über die Außenwände zu minimieren. Mit passenden Dämmmaterialien und geeigneten Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) lassen sich diese Anforderungen gezielt erfüllen. Erfahren Sie, welche Unterschiede zwischen den Dämmstoffen und -platten bestehen und warum jede Variante ihre Daseinsberechtigung hat.

Für jede bauspezifische Herausforderung halten wir vier Dämmstoffe und fünf bewährte WDVS bereit. Ob Brandschutz, Wirtschaftlichkeit oder Designvielfalt – unsere Experten unterstützen Fachhandwerker und Planer bei der Auswahl der passenden Lösung für jedes Projekt.

Piktogramm Funktion: Haus mit Haken. Funktion einer Wärmedämmung: WDVS, Dämmstoffe, Dämmplatten

Fragen zu Dämmstoffen und Dämmmaterial

Welche Dämmplatten passen zu meinen System-Anforderungen?

Unsere Experten beraten Sie gerne.

WDVS mit dem Dämmstoff als Kern

Systematisch aufeinander abgestimmt
Wärmedämmverbundsysteme bestehen aus mehreren Schichten. Die äußerste Schicht bestimmt das Erscheinungsbild der Fassade. Dahinter sitzen die Armierungsebene und der Dämmkern: der Dämmstoff. Diese inneren Schichten sind zum Beispiel für gute Dämm- und Brandschutzeigenschaften sowie für die Widerstandsfähigkeit des gesamten Systems verantwortlich.

Das WDVS sitzt auf der tragenden Außenwand. Es ist dreistufig aufgebaut: Dämmebene, Armierungsebene, Materialebene. Der Dämmstoff wird auf dem Wandbildner montiert. Darauf wird der bewehrte Unterputz aufgetragen. Außen sichtbar sind dann – je nach Entwurf – entweder die Fassadenbeschichtung oder die Fassadenverkleidung.

Nahaufnahme eines WDVS von Sto mit den Ebenen Dämmstoff, Unterputz, Beschichtung und Bekleidung
Systemaufbau mit den drei Stufen: der Dämmstoff als Dämmebene, der Unterputz als Armierungsebene und die Beschichtung bzw. Bekleidung als Materialebene.

Dämmstoffe im Vergleich

Zentrales Element ist der Dämmstoff, der abhängig von den Anforderungen des Bauprojekts bei uns aus vier verschiedenen Dämmmaterialien ausgewählt werden kann.

Jeder geht auf individuelle Anforderungen ein:

  • Der Dämmstoff Polystyrol punktet bei Wirtschaftlichkeit und Verarbeitungseigenschaften.
  • Fassadendämmplatten aus Steinwolle erfüllen hingegen höhere Brandschutzanforderungen.
  • Mit einer PIR Dämmung (PIR-Hartschaum) kann das Erreichen niedriger U-Werte und energieeffizienter Gebäudestandards unterstützt werden. In Zahlen bedeutet dies zum Beispiel einen U-Wert von 0,15 W/(m²K). Bei einer Betonaußenwand mit einer Stärke von 18 cm kann dieses Ziel beispielsweise mit einer 16 cm schlanken Dämmplatte aus PIR-Hartschaum (Sto-Dämmplatte PIR BLF-S) erreicht werden.

Welche Dämmstoffe und Systeme zu Ihren Dämmzielen passen? Wir beraten Sie gerne bei der richtigen Wahl.

Dämmstoffe im Vergleich: Holzfaser, Steinwolle, EPS, PIR
Leistungsstarke Dämmstoffe, von links nach rechts: Holzfaser, Steinwolle, Polystyrol-Hartschaum (EPS), PIR-Hartschaum

PIR-Dämmung (PIR-Hartschaum)

PIR-Dämmplatten sind robust, leicht und haben einen hohen Dämmwert. Ein Vorteil gegenüber Dämmstoffen mit höherer Wärmeleitfähigkeit kann die geringere Dämmstoffdicke sein.

Weitere Merkmale:
Wärmeleitfähigkeit λD: 0,023 - 0,025 W/(m*K)
Brandverhalten im System: C-s1, d0 gemäß EN 13501-1
Einsatzgebiet: Ein- und Mehrfamilienhäuser
Hoch wärmedämmend
Wohnraumgewinn durch geringe Dämmstoffdicke möglich

Vertiefende Informationen zum Dämmstoff Mineralschaum

PIR-Dämmung, Dämmstoff, Dämmplatte aus PIR-Hartschaum
Dämmplatte mit sehr niedriger Wärmeleitfähigkeit: Polyisocyanurat-(PIR-)Hartschaum

PIR-Hartschaum-Dämmung im System StoTherm PIR

Die Hochleistungsdämmplatte ermöglicht bis zu 25 Prozent schlankere Systemaufbauten gegenüber vergleichbaren WDVS mit Dämmstoffen höherer Wärmeleitfähigkeit.

Weitere Merkmale:
Keine Brandriegel notwendig (falls gemäß OIB-RL 2 gefordert)
Einfache Verarbeitung

Unser WDV-System mit PIR-Hartschaum-Dämmung

StoTherm PIR, mit allen Schichten und Dämmplatte aus PIR-Hartschaum
Dämmplatte aus PIR-Hartschaum im System StoTherm PIR

Dämmen mit Holzfaser

Holzfaserdämmplatten bieten eine Dämmoption aus Holzfasern für Fassaden: Die Dämmplatten werden im Trockenverfahren aus Hackschnitzeln von rindenfreiem Fichten- und Tannenholz gefertigt.

Weitere Merkmale:
Wärmeleitfähigkeit λD: ab 0,037 W/(m*K)
Hoher sommerlicher Wärmeschutz
Hoher Schallschutz

Lernen Sie alle Vorzüge von Holzfaser als Dämmstoff im Detail kennen

Holzfaser-Dämmung, Dämmplatte aus Holzweichfaser: Sto-Weichfaserplatte
Holzweichfaser – Dämmstoff aus Holzfasern

Holzfaser-Dämmung im WDVS StoTherm-Wood

Vorteile für Verarbeitung und Planung
Neue Dämmplatten-Generation mit 30 % geringerem Gewicht
Deutlich verbesserte Zuschnitt-Eigenschaften
Dämmplatte optimiert für den Einsatz im Massivbau
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen; Geltungsbereich und Lizenz siehe Produktnachweis

Unser WDV-System mit Holzfaser-Dämmung:
Zum Systemaufbau StoTherm Wood

Systemaufbau Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Wood mit Holzfaser-Dämmplatte
Dämmplatte aus Holzweichfaser im System StoTherm Wood

Fassadendämmung mit Steinwolle

Mineralwolle ist der Oberbegriff für Dämmstoffe, die auf mineralischen Fasern basieren. Dazu gehören Steinwolle wie auch Glaswolle. Vor allem die Steinwolle zeichnet sich durch ihren hervorragenden Brandschutz aus. Sie hält Temperaturen bis zu 1000 Grad Celsius stand, und bietet zugleich gute Dämmleistung.

Weitere Merkmale:
Wärmeleitfähigkeit λD: 0,034 - 0,040 W/(m*K)
Brandverhalten im System: A2-s1, d0 gemäß EN 13501-1 (Standardaufbau)
Vielfältig einsetzbar

Weitere Details erfahren Sie hier: Zur Seite Dämmstoff Steinwolle

Dämmstoff Steinwolle, Steinwolle-Dämmung, Dämmplatte
Eine Dämmung mit Steinwolle vereint viele Vorteile: hoher Brandschutz, gute Dämmleistung, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten

Steinwolle-Dämmung in StoTherm-Systemen

Unsere Systeme mit Dämmplatten aus Steinwolle erfüllen viele Anforderungen hinsichtlich Wärme- und Brandschutz, Verarbeitung und Gestaltung.

Weitere Vorteile für den Fachhandwerker und die Umwelt:
Erhöhter Schallschutz möglich
Nichtbrennbar, daher auch im Hochhausbereich einsetzbar
Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen Blauer Engel; Geltungsbereich und Kriterien siehe Produktnachweis.

Unsere WDV-Systeme mit Steinwolle-Dämmung:
> StoTherm Mineral
> StoTherm AimS®
> Zur Highlight-Seite AimS®

Systemaufbau StoTherm Mineral, alle Schichten, mit Dämmstoff aus Steinwolle
Dämmplatte aus Steinwolle im System StoTherm Mineral

EPS Dämmung (Polystyrol)

Mit seinen wirtschaftlichen und verarbeitungsfreundlichen Eigenschaften hat der vergleichsweise preiswerte Dämmstoff Polystyrol (EPS) einen hohen Marktanteil. Expandiertes Polystyrol (EPS) – umgangssprachlich auch Styropor genannt – eignet sich für viele Anwendungen im WDVS.

Weitere Merkmale:
Wärmeleitfähigkeit λD: 0,031 - 0,040 W/(m*K)
Brandverhalten im System: B-s2, d0 gemäß EN 13501-1 (Standardaufbau)
Vielfältig einsetzbar
Hohe Wirtschaftlichkeit

Was EPS noch ausmacht

Dämmstoff Polystyrol-Hartschaum, EPS Dämmung
Polystyrol-Hartschaum-Dämmung: flexibel und für viele Einsatzgebiete geeignet

Polystyrol-Hartschaum-Dämmung in StoTherm-Systemen

Unsere wirtschaftlichen Systeme mit Dämmplatten aus Polystyrol-Hartschaum überzeugen in der Gestaltung und Verarbeitung.

Weitere Vorteile für den Fachhandwerker:
Auch in rein geklebten Systemen anwendbar
Sehr einfache Verarbeitung

Unsere WDV-Systeme mit EPS-Dämmung:
> Zu StoTherm Classic®
> Zu StoTherm Vario

Systemaufbau StoTherm Classic® mit Dämmplatte aus Polystyrol-Hartschaum / EPS
Dämmplatte aus Polystyrol-Hartschaum im System StoTherm Classic®

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