
Das primäre Ziel der Wärmedämmung ist, den Wärmeverlust über die Außenwände zu minimieren. Mit passenden Dämmmaterialien und geeigneten Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) lassen sich diese Anforderungen optimal erfüllen. Erfahren Sie, welche Unterschiede zwischen den Dämmstoffen und -platten bestehen und warum jede Variante ihre Daseinsberechtigung hat.
Für jede bauspezifische Herausforderung halten wir vier Dämmstoffe und fünf bewährte WDVS bereit. Ob Brandschutz, Wirtschaftlichkeit, ökologische Nachhaltigkeit oder Designvielfalt – unsere Experten unterstützen Fachhandwerker und Planer bei der Auswahl der besten Lösung für jedes Projekt.

Von herkömmlichen Dämmstoffen wie Mineralwolle, expandiertem Polystyrol und Polyurethan über ökologische Dämmstoffe wie Holzfaser, Zellulose, Neptunbälle bis hin zu Kork, Hanf, Flachs und Schafwolle.
Möglich ist vieles. Aber nicht alles ist sinnvoll. Unsere Berater unterstützen Sie gerne und finden mit Ihnen die optimale Lösung für Ihr Projekt.
Den EINEN besten Dämmstoff gibt es nicht. Ein wichtiger Kennwert für Dämmstoffe ist die Wärmeleitfähigkeit. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit des Dämmmaterials, desto besser dämmt es. Mit einer Wärmeleitfähigkeit (Nennwert) von 0,023 – 0,025 W/(m*K) erzielt der Polyurethan-Hartschaum (PIR Dämmung) den höchsten Dämmwert.
Jede fachgerecht angebrachte Dämmung ist ökologisch und sorgt mit einem WDVS für geringere Heizenergieverluste und CO2-Emissionen. Die Holzweichfaserdämmung reduziert CO2 gleich zweimal: in der Produktionsphase und später als hocheffizientes WDVS.
Perfekt aufeinander abgestimmt
Wärmedämmverbundsysteme bestehen aus mehreren Schichten. Die äußerste Schicht bestimmt das Erscheinungsbild der Fassade. Dahinter sitzen die Armierungsebene und der Dämmkern: der Dämmstoff. Diese inneren Schichten sind zum Beispiel für gute Dämm- und Brandschutzeigenschaften sowie für die Widerstandsfähigkeit des gesamten Systems verantwortlich.
Das WDVS sitzt auf der tragenden Außenwand. Es ist dreistufig aufgebaut: Dämmebene, Armierungsebene, Materialebene. Der Dämmstoff wird auf dem Wandbildner montiert. Darauf wird der bewehrte Unterputz aufgetragen. Außen sichtbar sind dann – je nach Entwurf – entweder die Fassadenbeschichtung oder die Fassadenverkleidung.

Zentrales Element ist der Dämmstoff, der abhängig von den Anforderungen des Bauprojekts bei uns aus vier verschiedenen Dämmmaterialien ausgewählt werden kann.
Jeder geht auf individuelle Anforderungen ein: Sollen es besonders ökologische Dämmstoffe sein, eignet sich eine Holzfaser-Dämmung?
Welche Dämmstoffe und Systeme zu Ihren Dämmzielen passen? Wir beraten Sie gerne bei der richtigen Wahl.

PIR-Dämmplatten sind robust, leicht und haben einen hohen Dämmwert. Ein Vorteil gegenüber anderen Dämmplatten ist die geringe Dämmstoffdicke, wodurch weniger Wohnraum verloren geht.
Weitere Merkmale:
∙ Wärmeleitfähigkeit λD: 0,023 - 0,025 W/(m*K)
∙ Brandverhalten im System: C-s1, d0 gemäß EN 13501-1
∙ Einsatzgebiet: Ein- und Mehrfamilienhäuser
∙ Hoch wärmedämmend
∙ Wohnraumgewinn durch geringe Dämmstoffdicke möglich

Die Hochleistungsdämmplatte ermöglicht bis zu 25 Prozent schlankere Systemaufbauten gegenüber anderen Systemen.
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker und Umwelt:
∙ Keine Brandriegel notwendig (falls gemäß OIB-RL 2 gefordert)
∙ Einfache Verarbeitung
∙ Nachhaltige Dämmplatte mit dem pure life® Umweltzeichen

Holzfaserdämmplatten sind die Lösung für eine ökologische und nachhaltige Wärmedämmung an der Fassade: Die Dämmplatten werden im Trockenverfahren aus Hackschnitzeln von rindenfreiem Fichten- und Tannenholz gefertigt. Dafür muss kein einziger Baum extra gefällt werden.
Weitere Merkmale:
∙ Wärmeleitfähigkeit λD: ab 0,037 W/(m*K)
∙ Hoher sommerlicher Wärmeschutz
∙ Hoher Schallschutz
Lernen Sie alle Vorzüge von Holzfaser als Dämmstoff im Detail kennen

Die CO2-Ökobilanz des Dämmsystems mit der Holzweichfaser-Dämmplatte ist nicht nur neutral, sondern sogar negativ!
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker und die Umwelt:
∙ Neue Dämmplatten-Generation mit 30 % geringerem Gewicht
∙ Deutlich verbesserte Zuschnitt-Eigenschaften
∙ Dämmplatte optimiert für den Einsatz im Massivbau
∙ Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen
Unser WDV-System mit Holzfaser-Dämmung:
Zum Systemaufbau StoTherm Wood
Zur Seite Nachhaltig dämmen mit Holz

Mineralwolle ist der Oberbegriff für Dämmstoffe, die auf mineralischen Fasern basieren. Dazu gehören Steinwolle wie auch Glaswolle. Vor allem die Steinwolle zeichnet sich durch ihren hervorragenden Brandschutz aus. Sie hält Temperaturen bis zu 1000 Grad Celsius stand, und das bei besten Dämmeigenschaften.
Weitere Merkmale:
∙ Wärmeleitfähigkeit λD: 0,034 - 0,040 W/(m*K)
∙ Brandverhalten im System: A2-s1, d0 gemäß EN 13501-1 (Standardaufbau)
∙ Vielfältig einsetzbar
Weitere Details erfahren Sie hier: Zur Seite Dämmstoff Steinwolle

Unsere Systeme mit Dämmplatten aus Steinwolle erfüllen viele Anforderungen hinsichtlich Wärme- und Brandschutz, Verarbeitung, Gestaltung und Ökologie.
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker und die Umwelt:
∙ Erhöhter Schallschutz möglich
∙ Nichtbrennbar, daher auch im Hochhausbereich einsetzbar
∙ Ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen Blauer Engel
Unsere WDV-Systeme mit Steinwolle-Dämmung:
> StoTherm Mineral
> StoTherm AimS®
> Zur Highlight-Seite AimS®

Mit seinen wirtschaftlichen und verarbeitungsfreundlichen Eigenschaften hat der vergleichsweise preiswerte Dämmstoff Polystyrol (EPS) einen hohen Marktanteil. Expandiertes Polystyrol (EPS) – umgangssprachlich auch Styropor genannt – eignet sich für nahezu jede Anwendung.
Weitere Merkmale:
∙ Wärmeleitfähigkeit λD: 0,031 - 0,040 W/(m*K)
∙ Brandverhalten im System: B-s2, d0 gemäß EN 13501-1 (Standardaufbau)
∙ Vielfältig einsetzbar
∙ Hohe Wirtschaftlichkeit

Unsere wirtschaftlichen Systeme mit Dämmplatten aus Polystyrol-Hartschaum überzeugen in der Gestaltung und Verarbeitung.
Weitere Vorteile für den Fachhandwerker:
∙ Auch in rein geklebten Systemen anwendbar
∙ Sehr einfache Verarbeitung
Unsere WDV-Systeme mit EPS-Dämmung:
> Zu StoTherm Classic®
> Zu StoTherm Vario
