Wärmedämm-Verbundsysteme werden im Neubau wie auch bei Sanierungsvorhaben eingesetzt. Dafür gibt es gute Gründe: Ein WDVS reduziert Wärmeverluste und kann dadurch den Heizenergiebedarf eines Gebäudes senken. Je nach Gebäude und Heizsystem können damit auch nutzungsbedingte CO₂-Emissionen sinken. Als Fachhandwerker und Planer wollen Sie für Ihre Kunden überzeugende Lösungen realisieren. Dazu gehört es, funktionale und ästhetische Gebäude zu realisieren. Unsere WDVS bewähren sich schon seit über sechs Jahrzehnten rund um den Globus und wurden wiederholt ausgezeichnet.

Unser kompakter WDVS-Schadensradar zeigt Ihnen zehn kostspielige Fehler bei der Verarbeitung von Wärmedämm-Verbundsystemen und erklärt, wie Sie diese vermeiden. Reduzieren Sie Gewährleistungsrisiken und vermeiden Sie unnötige Kosten.

Heizenergie sparen
Fachgerecht geplante WDVS können Heizenergie und Heizkosten senken
Wohnkomfort
Dämmung kann die Wohnbehaglichkeit verbessern
Wertsteigerung
WDVS können zum Werterhalt und zur Wertsteigerung einer Immobilie beitragen
Attraktive Optik
WDVS von Sto ermöglichen große Gestaltungsfreiheit mit vielfältigen Fassadenmaterialien
Schutz der Bausubstanz
WDVS können zum Schutz und Werterhalt der Bausubstanz beitragen

Das wohl am häufigsten genutzte System zur Wärmedämmung von Gebäudeaußenwänden ist das Wärmedämm-Verbundsystem. Beim WDVS sorgen mehrere aufeinander abgestimmte Dämmebenen dafür, dass Wärmeverluste vermindert werden.
Das WDVS sitzt auf der tragenden Außenwand. Es ist dreistufig aufgebaut: Dämmebene, Armierungsebene, Oberflächenebene. Der Dämmstoff wird auf dem Wandbildner montiert. Darauf wird der bewehrte Unterputz aufgetragen. Außen sichtbar sind dann – je nach Ausführung – entweder die Fassadenbeschichtung oder die Fassadenbekleidung.

Zentrales Element ist der Dämmstoff. Passend zu den Anforderungen Ihres Bauprojekts können Sie bei uns aus sechs verschiedenen Dämmstoffen auswählen. Er wird auf dem Wandbildner, also der tragenden Außenwand, verklebt. Je nach Tragfähigkeit des Untergrunds, Windsogbelastung und Dämmstoffart erfolgt zusätzlich eine Befestigung mit WDVS-Dübeln. Verdübelt wird standardmäßig nach Verklebung des Dämmstoffs.
Eine Ausnahme bilden die WDV-Systeme mit Klinkerriemchen, Steinfliesen oder Glasmosaik. Erst nachdem die Armierungsebene appliziert ist, werden hier die Dämmplatten durch das Gewebe gedübelt. (rechts im Bild) So ist der Verbund von Unterputz und Dämmplatte trotz des hohen Gewichts dieser Materialien sichergestellt.

Mit organischen oder mineralischen Unterputzen wird die Basis für die Fassadenoberflächen geschaffen. Das eingebettete Gewebe sorgt für die notwendige Widerstandsfähigkeit gegenüber Zugkräften, denen das System durch Temperaturschwankungen bei Wind und Wetter ausgesetzt ist.

Option 1: Fassadenbeschichtung
Die gängigste Variante der Oberflächengestaltung bei Wärmedämm-Verbundsystemen ist eine fugenlose Schlussbeschichtung mit Putz (hier StoSignature-Texture). Bei mineralischen Unterputzen muss diesem Arbeitsschritt noch ein Arbeitsgang vorausgehen, um den Untergrund optimal vorzubereiten: eine mit Rolle und Pinsel aufgetragene Zwischenbeschichtung.

Option 2: Fassadenbekleidung
Die Oberfläche eines WDVS muss nicht Putz sein. Vorgefertigte Fassadenbekleidungen wie die hier abgebildeten StoBrick Klinkerriemchen können partiell oder vollflächig auf den Unterputz geklebt werden. In der Regel werden die Fassadenbekleidungen im Anschluss mit einem Fugenmörtel verfugt.
Details zu unseren Fassadenbekleidungen erfahren Sie hier:
> Zu den Fassadenmaterialien

Unser seit Jahrzehnten weltweit eingesetztes WDVS ist eine Kombination aus EPS-Dämmung und organischem Unterputz. StoTherm Classic® vereint die gute Dämmleistung des einfach zu verarbeitenden und dadurch wirtschaftlichen Dämmstoffs mit einer hohen Widerstandsfähigkeit.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile
∙ Hoch mechanisch belastbar und risssicher
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen
∙ Zementfreie, verarbeitungsfertige Systemkomponenten
∙ Ohne Zwischenbeschichtung und Farbanstrich ausführbar
∙ Intensive, dunkle Farbtöne möglich

Ausgestattet mit Polystyrol-Platten und einem mineralischen Unterputz, vereint das WDVS StoTherm Vario wirtschaftliche Vorteile und eine große Materialauswahl. Mit StoTherm Vario lassen sich zahlreiche Fassadenmaterialien aus dem Sto-Portfolio, auch in Kombination, als Fassadenoberfläche realisieren.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile:
∙ Gestaltung mit Naturstein, Klinker, Glasmosaik möglich
∙ Plastische Fassadengestaltung mit StoDeco möglich
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen
∙ Rein mineralischer Beschichtungsaufbau möglich

Unser WDVS StoTherm AimS® wird mit mineralischen Dämmstoffen umgesetzt: Je nach Anforderung an Gebäude und Fassade stehen innerhalb des Systems verschiedene Steinwolle-Dämmplatten nach EN 13162 zur Verfügung. Dazu zählen die Sto-Speedlamelle Typ II sowie die Sto-Steinwolleplatte 2/B/H2 W5, die Sto-Steinwolleplatte BR 2/C/H2 W3 und die Sto-Steinwolleplatte L 2/B/H2 W3. So lässt sich StoTherm AimS® projektspezifisch planen.

Hergestellt aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, bildet die Holzfaserdämmplatte das Herzstück des WDVS StoTherm Wood. Das seit mehr als zwei Jahrzehnten bewährte System wurde in Bezug auf Dämmleistung und Verarbeitung stets optimiert. Die mit 110 kg/m³ vergleichsweise leichten Dämmplatten lassen sich schnell und einfach zuschneiden. Die Holzfaserdämmplatten erreichen die Wärmeleitstufe 039.
> Zum WDVS StoTherm Wood

Im mehrgeschossigen Wohnbau und bei vielen öffentlichen Gebäuden sind die Anforderungen an den Brandschutz besonders hoch. Diese Eigenschaften erfüllt das WDVS StoTherm Mineral mit seinem Dämmstoff aus Steinwolle. Es ist besonders wirtschaftlich und bietet Ihnen mit mineralischem Unterputz alle Freiheiten bei der Wahl der Fassadenoberfläche.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile:
∙ Brandverhalten A2-s1,d0 gemäß EN 13501-1 im entsprechenden Systemaufbau
∙ Gestaltung mit Naturstein, Klinker, Glasmosaik möglich
∙ Plastische Fassadengestaltung mit StoDeco möglich
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen
∙ Rein mineralischer Beschichtungsaufbau möglich

Kern des Wärmedämm-Verbundsystems StoTherm PIR ist der Hochleistungsdämmstoff PIR-Hartschaum. Im zugelassenen Systemaufbau sind zusätzliche Brandriegel nicht erforderlich. Aufgrund der sehr schlanken PIR-Dämmung kann das System dazu beitragen, den Charakter des Gebäudes bei der energetischen Sanierung zu erhalten.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile:
∙ Schlanker Systemaufbau dank Hochleistungsdämmstoff
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen (Algen/Pilze)
∙ Einfache Verarbeitung
∙ Vielfältig gestaltbar mit Putzoberflächen und plastischen Elementen

Unser seit Jahrzehnten weltweit eingesetztes WDVS ist eine Kombination aus EPS-Dämmung und organischem Unterputz. StoTherm Classic® vereint die gute Dämmleistung des einfach zu verarbeitenden und dadurch wirtschaftlichen Dämmstoffs mit einer hohen Widerstandsfähigkeit.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile
∙ Hoch mechanisch belastbar und risssicher
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen
∙ Zementfreie, verarbeitungsfertige Systemkomponenten
∙ Ohne Zwischenbeschichtung und Farbanstrich ausführbar
∙ Intensive, dunkle Farbtöne möglich

Ausgestattet mit Polystyrol-Platten und einem mineralischen Unterputz, vereint das WDVS StoTherm Vario wirtschaftliche Vorteile und eine große Materialauswahl. Mit StoTherm Vario lassen sich zahlreiche Fassadenmaterialien aus dem Sto-Portfolio, auch in Kombination, als Fassadenoberfläche realisieren.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile:
∙ Gestaltung mit Naturstein, Klinker, Glasmosaik möglich
∙ Plastische Fassadengestaltung mit StoDeco möglich
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen
∙ Rein mineralischer Beschichtungsaufbau möglich

Unser WDVS StoTherm AimS® wird mit mineralischen Dämmstoffen umgesetzt: Je nach Anforderung an Gebäude und Fassade stehen innerhalb des Systems verschiedene Steinwolle-Dämmplatten nach EN 13162 zur Verfügung. Dazu zählen die Sto-Speedlamelle Typ II sowie die Sto-Steinwolleplatte 2/B/H2 W5, die Sto-Steinwolleplatte BR 2/C/H2 W3 und die Sto-Steinwolleplatte L 2/B/H2 W3. So lässt sich StoTherm AimS® projektspezifisch planen.

Hergestellt aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz, bildet die Holzfaserdämmplatte das Herzstück des WDVS StoTherm Wood. Das seit mehr als zwei Jahrzehnten bewährte System wurde in Bezug auf Dämmleistung und Verarbeitung stets optimiert. Die mit 110 kg/m³ vergleichsweise leichten Dämmplatten lassen sich schnell und einfach zuschneiden. Die Holzfaserdämmplatten erreichen die Wärmeleitstufe 039.
> Zum WDVS StoTherm Wood

Im mehrgeschossigen Wohnbau und bei vielen öffentlichen Gebäuden sind die Anforderungen an den Brandschutz besonders hoch. Diese Eigenschaften erfüllt das WDVS StoTherm Mineral mit seinem Dämmstoff aus Steinwolle. Es ist besonders wirtschaftlich und bietet Ihnen mit mineralischem Unterputz alle Freiheiten bei der Wahl der Fassadenoberfläche.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile:
∙ Brandverhalten A2-s1,d0 gemäß EN 13501-1 im entsprechenden Systemaufbau
∙ Gestaltung mit Naturstein, Klinker, Glasmosaik möglich
∙ Plastische Fassadengestaltung mit StoDeco möglich
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen
∙ Rein mineralischer Beschichtungsaufbau möglich

Kern des Wärmedämm-Verbundsystems StoTherm PIR ist der Hochleistungsdämmstoff PIR-Hartschaum. Im zugelassenen Systemaufbau sind zusätzliche Brandriegel nicht erforderlich. Aufgrund der sehr schlanken PIR-Dämmung kann das System dazu beitragen, den Charakter des Gebäudes bei der energetischen Sanierung zu erhalten.
Die wichtigsten Merkmale und Systemvorteile:
∙ Schlanker Systemaufbau dank Hochleistungsdämmstoff
∙ Hoch widerstandsfähig gegen Mikroorganismen (Algen/Pilze)
∙ Einfache Verarbeitung
∙ Vielfältig gestaltbar mit Putzoberflächen und plastischen Elementen

Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend, damit ein WDVS dauerhaft funktioniert – technisch wie optisch. Unsere WDVS Verarbeitungsrichtlinie fasst die wichtigsten Vorgaben zusammen: von der Untergrundbeurteilung und Vorbehandlung über die Verarbeitung (inkl. Bezug auf ÖNORM B 6400-1) bis zu Befestigung und Details. Bei der Verklebung gilt: Dämmplatten unmittelbar nach Klebemörtelauftrag ansetzen und fest andrücken, im Verband verlegen, keine Kreuzfugen; Fugen sind korrekt zu schließen – Fugen über 5 mm sind nicht zulässig. Je nach Untergrund und System ist zusätzliches Dübeln erforderlich, bei nicht neuwertigen Untergründen inklusive Auszugsprüfung nach ÖNORM B 6400-2; Systeme mit höherer flächenbezogener Masse müssen jedenfalls verdübelt werden.
Das YouTube-Video „Sto-WDVS – Verklebung von EPS-Platten“ zeigt die Verklebung praxisnah. Weitere Schritte finden Sie in der kompletten YouTube-Playlist zu unseren WDVS-Verarbeitungsrichtlinien.
Komplettpaket WDVS: Bei uns sind nicht nur Dämmstoff, Armierung und Schlussbeschichtung ideal aufeinander abgestimmt. Auch das Zubehör ist auf das System abgestimmt. Alle Produkte unseres Systemzubehörs sind durchdacht bis ins Detail und lassen sich einfach und präzise umsetzen. Sie werden Eignungstests unterzogen oder gezielt für einen bestimmten Anwendungsbereich entwickelt. Das unterstützt eine sichere, wirtschaftliche und systemgerechte Ausführung der Wärmedämmung. Unser Sortiment umfasst Produkte zur Befestigung von Dämmplatten, Montageelemente zur sicheren Bauteil-Befestigung, Profile für verschiedene An- und Abschlüsse, Fensterbänke und vorgefertigte Systemelemente wie z. B. Laibungsplatten oder Sturzelemente.

Umweltfreundlich mit dem Blauen Engel*
Für WDVS gelten die Vergabekriterien DE-UZ 140 des Blauen Engels. Mehrere Sto-WDV-Systeme sind nach DE-UZ 140 mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Das gibt Ihnen noch mehr Sicherheit, bei der Wahl des richtigen WDVS.
*Systemkomponenten des Umweltzeichens “Der Blaue Engel“ sind in den Urkunden aufgeführt.
Diese Sto-WDVS tragen den „Blauen Engel“:
StoTherm Wood
StoTherm Mineral
StoTherm AimS® mit Steinwolle-Dämmung

Hier finden Sie umfassende Informationen zu unseren WDV-Systemen