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Holzfaserdämmplatte für die Fassade

Holzfaserdämmung

Das Wichtigste in aller Kürze:
Holzfaserdämmplatten bestehen überwiegend aus Holzfasern, einem nachwachsenden Rohstoff. Sie lassen sich vielseitig einsetzen, bieten gute Dämmeigenschaften und können durch ihre Materialstruktur den sommerlichen Wärmeschutz sowie den Schallschutz unterstützen.

Was Sie sonst noch wissen sollten:
Hier erhalten Sie Antworten zu wichtigen Fragen und Punkten, wie: Entstehung & Herstellung, Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel: Holzfaserdämmplatte für die Fassade im WDVS.

Holzfaserdämmplatten auf einer Baustelle, Dämmstoff Holzfaser, ökologische Dämmung
Die Holzfaser-Dämmplatte für ein WDVS mit Dämmstoff aus nachwachsendem Holz: Als diffusionsoffene Wärmedämmung kann sie den Schallschutz des Bauteils und den sommerlichen Wärmeschutz unterstützen. Foto: © mhp | www.stock.adobe.com

Holzfaserdämmplatte – die Vorteile

  1. 1.

    Dämmstoff aus nachwachsendem Rohstoff

    Aus nachwachsendem Holz und nach Vorgaben verwertbar

  2. 2.

    Starke Dämmleistung

    Holzfasern sind fast so gut in ihrer Dämmleistung wie Steinwolle oder Polystyrol

  3. 3.

    Gute Hitze- und Kälteschutzeigenschaften

    Holzfaser bietet sehr guten sommerlichen Hitzeschutz und hohen Schallschutz

  4. 4.

    Umweltzeichen-zertifiziert

    Im Sto-WDVS ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen (UZ 79; Lizenznr: 1418)

  5. 5.

    Mehr Behaglichkeit im Raum

    Die Eigenschaften der Holzfaserdämmung können ein angenehmes Raumgefühl unterstützen

  6. Baum mit Herz, Vorteile von Holzfaserdämmplatten

Beratung erwünscht?

Wir helfen Ihnen gerne weiter und empfehlen Ihnen eine passende Lösung für Ihre Anforderung.

Umweltaspekte von Holzfaser

Holz dämmt hervorragend und ist ein nachwachsender Rohstoff, der während des Baumwachstums CO₂ bindet. Holzfaserdämmplatten werden je nach Produkt aus Holzfasern, Hackschnitzeln oder Nebenprodukten der Holzverarbeitung hergestellt. Die Plattenreste können je nach Zustand und regionalen Vorgaben als Bau- und Abbruchholz entsorgt oder verwertet werden.

Holzfaserdämmstoffe bestehen überwiegend aus Holzfasern. Bei StoTherm Wood kommt eine Holzfaserdämmplatte mit einem Holzfaseranteil von 95 % zum Einsatz.

Das komplette WDVS mit dem ist mit dem Blauen Engel und dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.

> Zum WDVS StoTherm Wood

Recycling-Zeichen aus Holz auf begrünter Wand, ökologisch dämmen mit Holzfaserdämmplatten
Holzfaserdämmplatte im WDVS StoTherm Wood

Wie entstehen Holzfaserdämmplatten?

Die Dämmplatten aus Holzfasern werden meist aus heimischen Nadelhölzern gewonnen. Deren weiche Fasern eignen sich besonders gut für die thermisch-mechanische Verarbeitung von Hackschnitzeln und Sägeabfällen. Daraus entstehen rohe Fasern, die in zwei Verfahren weiterbearbeitet werden.

Nassverfahren: Hier werden die Holzfasern mit Wasser zu einem Brei vermengt und zu Platten gepresst. Die Holzfaserdämmplatten werden bei Temperaturen bis zu 220 Grad Celsius getrocknet und anschließend zugeschnitten.

Trockenverfahren: Die Fasern werden getrocknet und mit einem geringen Anteil Bindemittel zu Platten geformt. Die Holzfaserdämmplatten dieses Verfahrens sind häufig etwas leichter und erzielen dabei eine hohe Festigkeit. Damit eignen sie sich gut für die Fassadendämmung.

Luftaufnahme eines Kiefernwaldes: Entstehung von Holzfaserdämmplatten aus Nadelhölzern
Wegen der besseren Faserqualität wird für die Herstellung der Holzfaserdämmplatten überwiegend Nadelholz verwendet, wie Tanne, Fichte oder Kiefer. Foto: © bilanol | www.stock.adobe.com

Der Rohstoff für unsere Dämmplatten wächst nach!

Die Dämmplatten im Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Wood werden im Trockenverfahren gefertigt. Und zwar aus Hackschnitzeln von rindenfreiem Fichten- und Tannenholz. Dafür wird überwiegend frisches Durchforstungsholz eingesetzt. Dieses Holz wird im Zuge von Pflegemaßnahmen entfernt, um den Wald langfristig zu erhalten.

Bei der Herstellung der Holzfaserdämmplatten werden emissionsarme Bindemittel gemäß Produktdatenblatt und Baumwachs als Hydrophobierungsmittel verwendet.
> Zum WDVS mit Holzfaserdämmung StoTherm Wood

Jahresringe eines Baumes
Foto: © AlexRoz | www.shutterstock.com

Welche Eigenschaften stehen für die Holzfaserdämmplatte?

Mit einer Wärmeleitfähigkeit (Nennwert) von 0,037 – 0,047 W/(m*K) erzielt die Holzfaserdämmplatte gute wärmedämmende Eigenschaften.

Wärme- und Schallschutz
Aufgrund ihrer hohen Rohdichte schneiden Holzfaserplatten sehr gut im Schallschutz ab. Außerdem punktet der Dämmstoff beim sommerlichen Hitzeschutz.

Brandverhalten
Holzfaserdämmplatten weisen das Brandverhalten E gemäß EN 13501-1 auf. Im WDV-System sind Klassifizierungen bis B-s1, d0 (Standardaufbau) möglich.

Kosten
Holzfaserdämmplatten sind teurer als Mineralwolle- oder EPS-Dämmungen. Dem höheren Preis stehen dokumentierte Umweltkennwerte und der hohe Holzfaseranteil gegenüber.

Holzfaserdämmstoff, Holzfaserdämmplatte, Sto-Weichfaserplatte
Die Holzfaserdämmplatte – auch Holzweichfaserplatte oder Weichholzfaserplatte genannt – gehört zu den organischen Dämmplatten auf Holzbasis. Aufgrund ihrer hohen Dichte und gleichzeitig niedrigen Wärmeleitfähigkeit bietet sie gute Voraussetzungen für den sommerlichen Wärmeschutz.

Wo wird die Holzfaserplatte eingesetzt?

Holzfaserdämmplatten sind flexibel einsetzbar und eignen sich für viele Bereiche, die keiner dauerhaften Durchfeuchtung ausgesetzt sind:

Vom Dach bis zum Keller
Fassadendämmung, Decken- und Fußbodendämmung
Innendämmung (mit bauphysikalischen Vorteilen)
Aufsparrendämmungen und Unterdeckungen
Luftschall- und Trittschalldämmung

Die Bandbreite reicht von weichen und mittelharten Platten bis hin zu harten Faserplatten mit einer Rohdichte bis zu 300 kg/m³. Soll beispielsweise zwischen den Sparren gedämmt werden, muss der Dämmstoff eher flexibel sein.

Verarbeitungsfoto. Fachhandwerker schneidet eine Holzfaserdämmplatte von Sto zu.
Ein Einfamilien-Massivhaus erhält mit StoTherm Wood eine Hülle mit Holzfaserdämmung. Die Sto-Weichfaserplatte M 039 wird mit der Säge zugeschnitten. Foto: Martin Duckek, Ulm, DE

StoTherm Wood – Das WDVS mit Holzweichfaser

Was ist eine Holzweichfaserdämmung?

Holzweichfaserdämmungen bestehen aus Holzfasern, die im Nass- oder Trockenverfahren gewonnen und zu Dämmplatten verarbeitet werden. Sie bieten gute Wärmedämmeigenschaften und können durch ihre bauphysikalischen Eigenschaften das Raumklima unterstützen. Beim Nassverfahren werden die Rohstoffe zunächst zermahlen und anschließend mit Wasser zu einem Brei verrührt. Beim Trockenverfahren werden die Fasern direkt nach dem Aufschluss getrocknet und anschließend mit Bindemitteln, zum Beispiel PUR-Harz, vermischt.

Die Holzfaserdämmplatte im System StoTherm Wood – jetzt noch besser

Wir haben die Dämmplatten hinsichtlich Dämmwirkung und Verarbeitung nochmals optimiert: mit verbesserten Verarbeitungseigenschaften und einer Wärmeleitfähigkeit (Nennwert) von nur 0,037 W/(m*K)! Die verringerte Rohdichte der Platten (110 kg/m³) und der verbesserte Zuschnitt machen die Verarbeitung wesentlich leichter. Gleichzeitig haben wir mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit die Dämmeffizienz weiter gesteigert.

Das Ergebnis der Weiterentwicklung: stark verbesserte Verarbeitungseigenschaften für die Anwendung bei Massivbauten!

> Zum Holzfaser-WDVS StoTherm Wood

Außenaufnahme einer Kindertagesstätte, grüne Fassaden, gedämmt mit Holzfaser-WDVS von Sto
Im Rahmen des Gesamtprojekts „Quartier für Generationen“ in Neuhausen auf den Fildern entschied sich die Schwille Architektenpartnerschaft mdB passenderweise für das WDVS StoTherm Wood, montiert auf den Holzständerwänden des Erweiterungsbaus. Foto: © Martin Duckek, Ulm, DE

Österreichisches Umweltzeichen für StoTherm Wood

StoTherm Wood ist das erste Komplettsystem mit dem Österreichischen Umweltzeichen nach UZ 79.

Seit 2021 gibt es die neue Umweltzeichen-Richtlinie für Wärmedämm-Verbundsysteme. Sie prüft und bewertet WDV-Systeme hinsichtlich der verwendeten Baustoffe bzw. Materialien, deren Beständigkeit sowie Aussagen zur Ökobilanz.

Handwerker schneidet auf einer Baustelle eine Holzfaserdämmplatte mit einer Tauchsäge
StoTherm Wood ist auf eine einfache, schnelle und wirtschaftliche Verarbeitung ausgelegt. Foto: Sto Ges.m.b.H.

Vorteile von StoTherm Wood

  1. 1.

    Hervorragende Dämmleistung

    Mit der Weichfaserdämmplatte M 039: Wärmeleitfähigkeit ab 0,037 W/(m·K)

  2. 2.

    Schnelle Verarbeitung

    Durch die rein mechanische Befestigung

  3. 3.

    Schallschutz im System

    Durch die hohe Rohdichte der Holzfaserdämmplatte

  4. 4.

    Umweltzeichen-geprüft

    Zertifiziert mit dem Österreichischen Umweltzeichen (UZ 79; Lizenznr: 1418)

  5. 5.

    Gestaltungsfreiheit in der Fassade

    Putzfassaden mit StoSignature frei kombinierbar

  6. Holz, Baumstamm, Jahresringe
    Foto: © Alex Roz I shutterstock.com
Zum System

Infos kompakt in einer Broschüre

Das Herzstück von StoTherm Wood ist die Dämmplatte aus Holzweichfaser.

Holzfaser und Brandschutz

Nach dem erfolgreich absolvierten Großbrandversuch auf mineralischem Massivbau-Untergrund wurde StoTherm Wood als Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf Holzbau-Untergrund einem Fassadengroßbrandversuch gemäß ÖNORM B 3800-5 unterzogen. Mit dem positiven Prüfbericht erfüllt das System die zusätzlichen Anforderungen an WDVS-Fassaden gemäß der OIB-Richtlinie 2 mit einem Holzweichfaser-WDVS im Holzbau nachweislich. Dies gilt sowohl für Holzrahmen- als auch Holzmassivbauweise.

StoTherm Wood kann damit in den Gebäudeklassen 1 bis 5 sowohl im mineralischen Massivbau als auch im Holzbau eingesetzt werden.

Mehr Details und Zusatzanforderungen: Verarbeitungsrichtlinie StoTherm Wood

Holzbau mit Holzweichfaserdämmung
Anwendungsbereich erweitert: StoTherm Wood besteht neben dem Großbrandversuch auf Massivbau-Untergrund nun auch den Großbrandversuch auf Holzbau-Untergrund im geprüften Systemaufbau. Foto: © SockaGPhoto | www.stock.adobe.com

Häufige Fragen zur Holzfaserdämmung

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