Das Wichtigste in aller Kürze:
Sie legen beim Dämmen den Fokus auf ökologische Materialien? Dann ist die Holzfaserdämmung eine sehr gute Wahl. Holzfaserdämmplatten bestehen zum überwiegenden Teil aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Sie sind vielfältig einsetzbar und zeichnen sich durch eine positive Ökobilanz und gute Dämmeigenschaften aus. Holzfaserdämmplatten punkten zudem beim sommerlichen Hitzeschutz und Schallschutz.
Was Sie sonst noch wissen sollten:
Hier erhalten Sie Antworten zu wichtigen Fragen und Punkten, wie: Entstehung & Herstellung, Eigenschaften, Nachhaltigkeit, Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel: Holzfaserdämmplatte für die Fassade im WDVS.

Beste Ökobilanz
Holzfaserdämmung reduziert CO2 gleich zweimal: in der Produktionsphase und im WDVS
Nachhaltiger Dämmstoff
Holzfaserdämmplatten bestehen aus dem natürlichen Rohstoff Holz und sind kreislauffähig
Starke Dämmleistung
Holzfasern sind fast so gut in ihrer Dämmleistung wie Steinwolle oder Polystyrol
Gute Hitze- und Kälteschutzeigenschaften
Holzfaser bietet sehr guten sommerlichen Hitzeschutz und hohen Schallschutz
Nachhaltig zertifiziert
Im Sto-WDVS ausgezeichnet mit dem Österreichischen Umweltzeichen
Angenehmes Wohnklima
Durch natürliche Holzfasern

Auf jeden Fall! Holz dämmt hervorragend und ist ein nachwachsender, CO₂-neutraler Rohstoff. Holzfaserdämmplatten werden auf natürliche Weise aus Restabfällen aus der Holzverarbeitung hergestellt. Und Dämmplatten aus Holzweichfaser sind sogar CO₂-negativ! Das kommt daher, dass Bäume in der Wachstumsphase mehr CO₂ aus der Atmosphäre binden, als die Produktion von Holzfaserdämmplatten beansprucht.
Auch nach einer langen Nutzungsdauer gibt es keine Belastungen für die Umwelt. Die Plattenreste können ökologisch unbedenklich als „Bau- und Abbruchholz“ entsorgt werden. Als natürliches Produkt passt die Holzfaserdämmplatte somit gut in die Kreislaufwirtschaft.

Holzfaserdämmstoffe bestehen zu mindestens 80 % aus Holzfasern. Die im Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Wood eingesetzte Holzfaserdämmplatte sogar zu 95 %!
Und: Bei der Herstellung werden 40 % weniger Energie verbraucht als bei herkömmlichen Produktionsverfahren. Gute Gründe, das komplette WDVS mit dem Umweltgütesiegel „Blauer Engel“ und dem Österreichischen Umweltzeichen auszuzeichnen.

Die Dämmplatten aus Holzfasern werden meist aus heimischen Nadelhölzern gewonnen. Deren weiche Fasern eignen sich besonders gut für die thermisch-mechanische Verarbeitung von Hackschnitzeln und Sägeabfällen. Daraus entstehen rohe Fasern, die in zwei Verfahren weiterbearbeitet werden.
Nassverfahren: Hier werden die Holzfasern mit Wasser zu einem Brei vermengt und zu Platten gepresst. Die Holzfaserdämmplatten werden bei Temperaturen bis zu 220 Grad Celsius getrocknet und anschließend zugeschnitten.
Trockenverfahren: Die Fasern werden getrocknet und mit einem geringen Anteil Bindemittel zu Platten geformt. Die Holzfaserdämmplatten dieses Verfahrens sind häufig etwas leichter und erzielen dabei eine hohe Festigkeit. Damit eignen sie sich gut für die Fassadendämmung.

Die Dämmplatten im Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm Wood werden im Trockenverfahren gefertigt. Und zwar aus Hackschnitzeln von rindenfreiem Fichten- und Tannenholz. Dafür muss kein einziger Baum extra gefällt werden, denn es wird ausschließlich frisches Durchforstungsholz eingesetzt. Dieses Holz wird im Zuge von Pflegemaßnahmen entfernt, um den Wald langfristig zu erhalten.
Bei der Herstellung der Holzfaserdämmplatten werden ausschließlich emissionsfreie Bindemittel und Baumwachs als Hydrophobierungsmittel verwendet.
> Zum WDVS mit Holzfaserdämmung StoTherm Wood

Mit einer Wärmeleitfähigkeit (Nennwert) von 0,037 – 0,047 W/(m*K) erzielt die Holzfaserdämmplatte gute wärmedämmende Eigenschaften.
Wärme- und Schallschutz
Aufgrund ihrer hohen Rohdichte schneiden Holzfaserplatten sehr gut im Schallschutz ab. Außerdem punktet der Dämmstoff beim sommerlichen Hitzeschutz.
Brandverhalten
Holzfaserdämmplatten weisen das Brandverhalten E gemäß EN 13501-1 auf. Im WDV-System sind Klassifizierungen bis B-s1, d0 (Standardaufbau) möglich.
Kosten
Holzfaserdämmplatten sind teurer als Mineralwolle- oder EPS-Dämmungen. Das gleichen sie durch die gute Öko-Bilanz und ihre natürlichen Bestandteile wieder aus.

Holzfaserdämmplatten sind flexibel einsetzbar und eignen sich für viele Bereiche, die keiner dauerhaften Durchfeuchtung ausgesetzt sind:
∙ Vom Dach bis zum Keller
∙ Fassadendämmung, Decken- und Fußbodendämmung
∙ Innendämmung (mit bauphysikalischen Vorteilen)
∙ Aufsparrendämmungen und Unterdeckungen
∙ Luftschall- und Trittschalldämmung
Die Bandbreite reicht von weichen und mittelharten Platten bis hin zu harten Faserplatten mit einer Rohdichte bis zu 300 kg/m³. Soll beispielsweise zwischen den Sparren gedämmt werden, muss der Dämmstoff eher flexibel sein.

Holzweichfaserdämmungen bestehen aus nachwachsenden Holzfasern, die im Nass- oder Trockenverfahren gewonnen werden und zu ökologischen Dämmplatten verarbeitet werden. Diese bieten hervorragenden Wärmeschutz, regulieren das Raumklima und sind dabei ressourcenschonend. Beim Nassverfahren werden die Rohstoffe erst zermahlen und anschließend mit Wasser zu einem Brei verrührt. Beim Trockenverfahren werden die Fasern direkt nach dem Aufschluss getrocknet und dann mit minimalen Mengen PUR-Harz vermischt.
Im Video wird erklärt, was hinter dem ökologischen WDVS StoTherm Wood steckt – und die Idee, mit einem nachwachsenden Rohstoff zu dämmen. Eigenschaften von Holzweichfaserdämmplatten → zur Produktseite
Die ökologische Holzfaserdämmplatte macht das WDV-System StoTherm Wood besonders nachhaltig. Wir haben die Dämmplatten hinsichtlich Dämmwirkung und Verarbeitung nochmals optimiert: mit verbesserten Verarbeitungseigenschaften und einer Wärmeleitfähigkeit (Nennwert) von nur 0,037 W/(m*K)! Die verringerte Rohdichte der Platten (110 kg/m³) und der verbesserte Zuschnitt machen die Verarbeitung wesentlich leichter. Gleichzeitig haben wir mit einer geringeren Wärmeleitfähigkeit die Dämmeffizienz weiter gesteigert.
Das Ergebnis der Weiterentwicklung: eine noch bessere Ökobilanz und stark verbesserte Verarbeitungseigenschaften für die Anwendung bei Massivbauten. So profitieren alle: Fachhandwerker, Nutzer und die Umwelt!
> Zum ökologischen Holzfaser-WDVS StoTherm Wood

StoTherm Wood ist das erste Komplettsystem mit dem Österreichischen Umweltzeichen nach UZ 79.
Es erfüllt höchste ökologische und wirtschaftliche Standards und setzt neue Maßstäbe in der Fassadendämmung mit Holz. Seit 2021 gibt es die neue Umweltzeichen-Richtlinie für Wärmedämm-Verbundsysteme. Sie prüft und bewertet WDV-Systeme hinsichtlich der verwendeten Baustoffe bzw. Materialien, deren Beständigkeit sowie Aussagen zur Ökobilanz.

Hervorragende Dämmleistung
Mit der Weichfaserdämmplatte M 039: Wärmeleitfähigkeit ab 0,037 W/(m·K)
Schnelle Verarbeitung
Durch die rein mechanische Befestigung
Nachweislich besserer Schallschutz
Im Vergleich zu anderen Dämmstoffen
Geprüft nachhaltig
Als Wärmedämm-Verbundsystem mit dem "Österreichischen Umweltzeichen" ausgezeichnet.
Gestaltungsfreiheit in der Fassade
Putzfassaden mit StoSignature frei kombinierbar
Wohlfühlklima das ganze Jahr
Wärme im Winter, Kühle im Sommer

Nach dem erfolgreich absolvierten Großbrandversuch auf mineralischem Massivbau-Untergrund wurde StoTherm Wood als erstes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf Holzbau-Untergrund einem Fassadengroßbrandversuch gemäß ÖNORM B 3800-5 unterzogen. Mit dem positiven Prüfbericht ist Sto der erste Systemanbieter, der die zusätzlichen Anforderungen an WDVS-Fassaden gemäß der OIB-Richtlinie 2 mit einem Holzweichfaser-WDVS im Holzbau nachweislich erfüllt. Dies gilt sowohl für Holzrahmen- als auch Holzmassivbauweise.
StoTherm Wood kann damit als erstes WDVS seiner Art in den Gebäudeklassen 1 bis 5 sowohl im mineralischen Massivbau als auch im Holzbau eingesetzt werden.
Mehr Details und Zusatzanforderungen: Verarbeitungsrichtlinie StoTherm Wood

Als Vergleichsbeispiel hat die Sto-Polystyrol-Hartschaumplatte PS15SE 040 eine geringere Rohdichte (15-18kg/m³) als die Sto-Weichfaserplatte M039 (110kg/m³). Durch die hohe Rohdichte verbessern sich die Schalleigenschaften und die Kälte/Wärmespeicherkapazität.
Beide Dämmsysteme haben dasselbe Brandverhalten. Die Sto-Polystyrol-Hartschaumplatte PS15SE 040 hat einen Nennwert der Wärmeleitfähigkeit λD von 0,040 W/mK, hingegen hat die Holzweichfaserdämmplatte M039 einen Nennwert der Wärmeleitfähigkeit λD von 0,037 W/mK. Preisgünstiger ist das Standard-Dämmsystem mit der Sto-Polystyrol-Hartschaumplatte PS15SE 040.
Direkt im Vergleich:
Technisches Merkblatt Sto-Weichfaserplatte M039
Technisches Merkblatt Sto-Polystrol-Hartschaumplatte
Der wesentliche Unterschiede in der Verarbeitung zwischen mineralischen Massivbau und Holzbau, insbesondere hinsichtlich Verklebung und mechanischer Befestigung ist folgender:
Im Holzbau ist eine Verklebung nicht erforderlich, da eine mechanische Befestigung mit zugelassenen Dübeln oder Klammern vorgegeben wird. Im mineralischen Massivbau hingegen werden Sto-Weichfaserplatten sowohl verklebt als auch zusätzlich mechanisch fixiert.
Holzweichfaserdämmplatten haben eine hohe Wärmespeicherkapazität, die es ihnen ermöglicht, im Sommer überschüssige Wärme aufzunehmen und so die Innenräume vor Überhitzung zu schützen.
Eine höhere Rohdichte ermöglicht es dem Material, mehr Wärmeenergie zu speichern und diese langsamer abzugeben, was besonders im Sommer vorteilhaft ist, um Überhitzung zu vermeiden.
Je größer die Masse, desto besser die Schalldämmung. Da diese Aussage im Widerspruch mit dem Wärmeschutz steht (je geringer die Dichte eines Baustoffes, desto mehr Poren und umso besser die Wärmedämmung), werden häufig unterschiedliche Materialien kombiniert und zusätzliche Dämmschichten benötigt.
Die Holzweichfaserplatten lösen den Konflikt, da sie eine große Masse, aber dennoch eine niedrige Wärmeleitfähigkeit besitzen.
Das Brandverhalten beschreibt das Verhalten von Stoffen und Materialien im Feuer bzw. welchen Anteil die Oberfläche am Brandereignis hat. Es wird durch Baustoffklassen DIN EN 13501-1 europäisch klassifiziert. Entflammbarkeit, Brennverhalten, Rauchentwicklung und brennendes Abtropfen/Abfallen der Materialien wird bewertet und kategorisiert. StoTherm Wood hat ein Brandverhalten von B-s1, d0
Informationsmaterial als Download
Highlight-Folder StoTherm Wood light
Broschüre StoTherm Wärmedämm-Verbundsysteme
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