
Sie suchen eine ökologische Dämmung für Ihre Fassade – nachhaltig, effizient und einfach zu verarbeiten? StoTherm Wood kombiniert alle Vorteile der Holzfaserdämmung mit einem praxisbewährten Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Ideal für Neubau und Sanierung im Holz- und mineralischer Massivbau.
Holzweichfaserdämmungen bestehen aus nachwachsenden Holzfasern, die im Nass- oder Trockenverfahren gewonnen werden und zu ökologischen Dämmplatten verarbeitet werden. Diese bieten hervorragenden Wärmeschutz, regulieren das Raumklima und sind dabei ressourcenschonend. Beim Nassverfahren werden die Rohstoffe erst zermahlen und anschließend mit Wasser zu einem Brei verrührt. Beim Trockenverfahren werden die Fasern direkt nach dem Aufschluss getrocknet und dann mit minimalen Mengen PUR-Harz vermischt.
Im Video wird erklärt, was hinter dem ökologischen WDVS StoTherm Wood steckt – und die Idee, mit einem nachwachsenden Rohstoff zu dämmen. Eigenschaften von Holzweichfaserdämmplatten → zur Produktseite
Hervorragende Dämmleistung
Mit der Weichfaserdämmplatte M 039: Wärmeleitfähigkeit ab 0,037 W/(m·K)
Schnelle Verarbeitung
Durch die rein mechanische Befestigung
Nachweislich besserer Schallschutz
Im Vergleich zu anderen Dämmstoffen
Geprüft nachhaltig
Als Wärmedämm-Verbundsystem mit dem "Österreichischen Umweltzeichen" ausgezeichnet.
Gestaltungsfreiheit in der Fassade
Putzfassaden mit StoSignature frei kombinierbar
Wohlfühlklima das ganze Jahr
Wärme im Winter, Kühle im Sommer

StoTherm Wood ist das erste Komplettsystem mit dem Österreichischen Umweltzeichen nach UZ 79.
Es erfüllt höchste ökologische und wirtschaftliche Standards und setzt neue Maßstäbe in der Fassadendämmung mit Holz. Seit 2021 gibt es die neue Umweltzeichen-Richtlinie für Wärmedämm-Verbundsysteme. Sie prüft und bewertet WDV-Systeme hinsichtlich der verwendeten Baustoffe bzw. Materialien, deren Beständigkeit sowie Aussagen zur Ökobilanz.

Nach dem erfolgreich absolvierten Großbrandversuch auf mineralischem Massivbau-Untergrund wurde StoTherm Wood als erstes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf Holzbau-Untergrund einem Fassadengroßbrandversuch gemäß ÖNORM B 3800-5 unterzogen. Mit dem positiven Prüfbericht ist Sto der erste Systemanbieter, der die zusätzlichen Anforderungen an WDVS-Fassaden gemäß der OIB-Richtlinie 2 mit einem Holzweichfaser-WDVS im Holzbau nachweislich erfüllt. Dies gilt sowohl für Holzrahmen- als auch Holzmassivbauweise.
StoTherm Wood kann damit als erstes WDVS seiner Art in den Gebäudeklassen 1 bis 5 sowohl im mineralischen Massivbau als auch im Holzbau eingesetzt werden.
Mehr Details und Zusatzanforderungen: Verarbeitungsrichtlinie StoTherm Wood

Als Vergleichsbeispiel hat die Sto-Polystyrol-Hartschaumplatte PS15SE 040 eine geringere Rohdichte (15-18kg/m³) als die Sto-Weichfaserplatte M039 (110kg/m³). Durch die hohe Rohdichte verbessern sich die Schalleigenschaften und die Kälte/Wärmespeicherkapazität.
Beide Dämmsysteme haben dasselbe Brandverhalten. Die Sto-Polystyrol-Hartschaumplatte PS15SE 040 hat einen Nennwert der Wärmeleitfähigkeit λD von 0,040 W/mK, hingegen hat die Holzweichfaserdämmplatte M039 einen Nennwert der Wärmeleitfähigkeit λD von 0,037 W/mK. Preisgünstiger ist das Standard-Dämmsystem mit der Sto-Polystyrol-Hartschaumplatte PS15SE 040.
Direkt im Vergleich:
Technisches Merkblatt Sto-Weichfaserplatte M039
Technisches Merkblatt Sto-Polystrol-Hartschaumplatte
Der wesentliche Unterschiede in der Verarbeitung zwischen mineralischen Massivbau und Holzbau, insbesondere hinsichtlich Verklebung und mechanischer Befestigung ist folgender:
Im Holzbau ist eine Verklebung nicht erforderlich, da eine mechanische Befestigung mit zugelassenen Dübeln oder Klammern vorgegeben wird. Im mineralischen Massivbau hingegen werden Sto-Weichfaserplatten sowohl verklebt als auch zusätzlich mechanisch fixiert.
Holzweichfaserdämmplatten haben eine hohe Wärmespeicherkapazität, die es ihnen ermöglicht, im Sommer überschüssige Wärme aufzunehmen und so die Innenräume vor Überhitzung zu schützen.
Eine höhere Rohdichte ermöglicht es dem Material, mehr Wärmeenergie zu speichern und diese langsamer abzugeben, was besonders im Sommer vorteilhaft ist, um Überhitzung zu vermeiden.
Je größer die Masse, desto besser die Schalldämmung. Da diese Aussage im Widerspruch mit dem Wärmeschutz steht (je geringer die Dichte eines Baustoffes, desto mehr Poren und umso besser die Wärmedämmung), werden häufig unterschiedliche Materialien kombiniert und zusätzliche Dämmschichten benötigt.
Die Holzweichfaserplatten lösen den Konflikt, da sie eine große Masse, aber dennoch eine niedrige Wärmeleitfähigkeit besitzen.
Das Brandverhalten beschreibt das Verhalten von Stoffen und Materialien im Feuer bzw. welchen Anteil die Oberfläche am Brandereignis hat. Es wird durch Baustoffklassen DIN EN 13501-1 europäisch klassifiziert. Entflammbarkeit, Brennverhalten, Rauchentwicklung und brennendes Abtropfen/Abfallen der Materialien wird bewertet und kategorisiert. StoTherm Wood hat ein Brandverhalten von B-s1, d0