Der Hochleistungsdämmstoff PIR (Polyisocyanurat) überzeugt durch niedrige Wärmeleitfähigkeit und geprüftes Brandverhalten im System. Mit Wärmeleitstufen von 023 bis 025 ermöglicht PIR-Hartschaum eine hohe Dämmwirkung bei geringen Dämmstoffdicken. So eignet sich PIR-Hartschaum besonders für Fassadendämmprojekte, bei denen ein schlanker Aufbau und eine gute Dämmleistung gefragt sind.
Mehr zur PIR-Dämmung erfahren Sie nachfolgend. Zum Beispiel zu diesen Themen: PIR-Dämmung Eigenschaften, Vorteile und Einsatz. PUR- oder PIR-Dämmung u. v. m.

Sehr gute Dämmleistung
Niedrige Wärmeleitstufe (WLS): 023–025
Schlanker Aufbau
Durch niedrigere Dämmstoffdicke der PIR-Platten möglich
Hohe Druckfestigkeit
PIR-Platten sind formstabil und zeichnen sich durch hohe Druckfestigkeit aus
Geprüftes Brandverhalten im System
Klasse E gemäß EN 13501-1; im zugelassenen Systemaufbau ohne Brandriegel möglich
Architektonische Gestaltungsfreiheit
Vielfältig gestaltbar im System, auch bei Projekten mit denkmalpflegerischen Anforderungen
Einfache Verarbeitung
Leichter Hochleistungsdämmstoff – einfach zu verarbeiten

Das Kurzzeichen PIR steht in der PIR-Dämmung für Polyisocyanurat – seltener auch Polyiso-Hartschaum genannt. Als Variante des Dämmstoffs Polyurethan-Hartschaum (PUR) zeichnet sich PIR-Hartschaum durch hohe Beständigkeit und Druckfestigkeit aus. PIR wurde speziell zur Wärmedämmung entwickelt. Als moderner Dämmstoff in Platten- oder Blockform erzielt PIR-Hartschaum eine hervorragende Dämmwirkung. Das liegt an der sehr geringen Wärmeleitfähigkeit. Gegenüber Dämmstoffen mit höherer Wärmeleitfähigkeit kann PIR bei gleicher Dämmwirkung geringere Dämmstoffdicken ermöglichen.
Hartschaum aus Polyurethan (PUR) wird schon seit den 1960er-Jahren als leistungsfähiger Dämmstoff zur Wärmedämmung eingesetzt. Polyisocyanat- oder Polyiso-Hartschaum (Kurzbezeichnung: PIR) ist eine Weiterentwicklung des klassischen Polyurethan-Hartschaums. Auch PIR erreicht eine sehr gute Dämmleistung.
Die chemischen Stoffe MDI (Methylendiphenylisocyanat) und Polyol bilden bei der Herstellung beider Dämmstoffe – PUR wie auch PIR – die Grundlage. Bei PUR werden MDI und Polyol im Verhältnis zu den Molekülmassen umgesetzt, während bei der PIR-Herstellung MDI im Überschuss vorhanden ist. Das sorgt für unterschiedliche Strukturen der Dämmstoffe. PIR-Dämmplatten können im System ein verbessertes Brandverhalten gegenüber klassischen PUR-Hartschaumplatten aufweisen. Dämmplatten aus Polyurethan (PUR) hingegen sind elastischer.
Sortenreine PIR-Dämmplatten können unter geeigneten Bedingungen stofflich verwertet und zu Funktionswerkstoffen weiterverarbeitet werden – zum Beispiel zu Attikaelementen, Lichtkuppelbohlen oder Dämmzargen für Fenster. Je nach Rücknahme- und Verwertungsweg ist auch eine Verarbeitung zu Klebepressplatten für den Möbel- und Fahrzeugbau möglich.
Die Kunststoffe PIR und PUR (Polyurethan) wurden speziell für die Dämmung entwickelt. Sie entstehen durch eine chemische Reaktion flüssiger Grundstoffe. Dabei werden Treibmittel wie Kohlenwasserstoffe oder CO₂ zugesetzt. Das Gemisch schäumt auf und härtet aus. Dämmstoffe aus Polyurethan können auf zwei Arten hergestellt werden:
Doppelbandverfahren: Das aufgeschäumte Gemisch wird auf einer Doppelbandanlage verteilt und mit den oberen und unteren Deckschichten verklebt. Diese können aus Mineral- oder Glasvliesen, Verbund- bzw. Metallfolien oder Bitumenbahnen bestehen.
Blockschaumverfahren: Hierbei wird das Gemisch in eine Blockform geleitet, wo es aufschäumt. Nachdem der Block abgelagert ist, lassen sich daraus kleinere Blöcke, Platten oder Formteile schneiden.

Beschaffenheit: PIR-Hartschaumplatten bestehen aus dem Schaumkunststoff PIR, der eng verwandt ist mit Polyurethan. Die harten Dämmplatten zeichnen sich durch eine geringe Dämmstoffdicke aus.
Wärmeschutz: Mit einer Wärmeleitstufe von 023 – 25 bietet der Dämmstoff PIR-Hartschaum eine hervorragende Dämmleistung.
Brandverhalten: Im geprüften System StoTherm PIR ist der Aufbau entsprechend der Systemklassifizierung schwerentflammbar; zusätzliche Brandriegel sind im zugelassenen Aufbau nicht erforderlich.
Beständigkeit: PIR-Dämmplatten sind leicht und gleichzeitig druckfest, formstabil, wasserabweisend und widerstandsfähig gegenüber Mikroorganismen, gemäß Produktprüfung.

Der moderne Hochleistungskunststoff PIR ist prädestiniert für den Einsatz als Dämmstoff. PIR-Platten können Sie vielseitig und flexibel im Bereich der Wärmedämmung verwenden:
· In Wärmedämm-Verbundsystemen für die Fassadendämmung
· Dachdämmung
· Fußboden-/Deckendämmung
· Innendämmung
Im System StoTherm PIR ermöglicht die Dämmplatte aus PIR-Hartschaum schlanke Systemaufbauten und bietet planerische Gestaltungsspielräume – auch bei Gebäuden mit denkmalpflegerischen Anforderungen. > Zum WDVS StoTherm PIR

Als Kernstück eines WDVS wie StoTherm PIR eignen sich die Hochleistungsdämmplatten im geprüften System für erhöhte Brandschutzanforderungen. Im zugelassenen Aufbau ist eine Ausführung ohne zusätzliche Brandriegel möglich. Zugleich unterstützen die schlanken PIR-Dämmplatten dabei, den Charakter eines Gebäudes bei der Sanierung zu erhalten. Angrenzende Bauteile wie Dachüberstände oder Fensterbänke können je nach Projekt mit geringerem Anpassungsaufwand geplant werden.
Die guten Verarbeitungseigenschaften des PIR-Dämmstoffs und vielfältige Oberflächenmöglichkeiten runden die Vorteile ab und machen StoTherm PIR zu einer geeigneten Wahl für schlanke Fassadendämmungen.

Dass eine Fassadendämmung eine hohe Dämmwirkung bei schlankem Systemaufbau ermöglichen kann, zeigt das Wärmedämm-Verbundsystem StoTherm PIR. Die PIR-Hochleistungsdämmplatte ermöglicht eine hohe Dämmwirkung bei schlankem Systemaufbau. Dadurch kann vorhandene Grundfläche planerisch besser genutzt werden – im Neubau ebenso wie beim Dämmen im Bestand. Geringere Laibungstiefen an Türen und Fenstern können zudem mehr Lichteinfall begünstigen.

Informationsmaterial als Download:
Broschüre StoTherm Wärmedämm-Verbundsysteme
Systemblatt StoTherm PIR
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