Hagelschäden an Fassaden gewinnen zunehmend an Bedeutung: Häufigere Extremwetterereignisse erhöhen das Schadensrisiko, gleichzeitig achten Auftraggeber, Planer und Versicherungen stärker auf belastbare Nachweise zur Widerstandsfähigkeit von Fassadensystemen.
Für StoTherm Wood liegt nun erstmals eine Hagelprüfung nach den anspruchsvollen Kriterien der Schweizer VKF (Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen) vor. Damit können wir von Sto einen konkreten Leistungsnachweis für das Holzfaser-WDVS erbringen – und Architekten, Planer sowie Fertighaushersteller bei Projekten unterstützen, in denen Sicherheit, Materialwahl und das dauerhaft überzeugende Fassadenergebnis eine zentrale Rolle spielen.

In Österreich ist derzeit keine allgemein geltende Mindest-Hagelwiderstandsklasse für Fassaden bzw. WDVS baurechtlich vorgeschrieben. Entsprechende Nachweise können jedoch projektbezogen, etwa von Auftraggebern, Versicherern oder im Rahmen von Ausschreibungen, gefordert werden.
Die geprüfte Hagelbeständigkeit kann damit in Beratung, Planung und Abstimmung mit Projektpartnern ein wichtiges Qualitäts- und Sicherheitsargument sein.
Geprüft wurden verschiedene StoTherm Wood Systemaufbauten nach Schweizer Prüfmethoden:
Die Hagelwiderstandsklasse gibt an, welcher Beanspruchung durch Hagelkörner ein geprüftes Bauteil unter definierten Prüfbedingungen standhält. Je höher die Klasse, desto höher ist der nachgewiesene Hagelwiderstand. Und so lässt er sich direkt mit konkreten Systemaufbauten verbinden – ein wichtiger Punkt für alle, die Projekte im Holz- und Massivbau sicher planen, abstimmen und ausführen möchten.
StoTherm Wood ist das erste Holzfaser-WDVS, das nach Schweizer VKF-Kriterien auf Hagelbeständigkeit geprüft wurde. Je nach Systemaufbau werden Hagelwiderstandsklassen bis HW5 erreicht. Ein starkes Argument für Fassaden, die nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern deren Hagelwiderstand auch durch eine entsprechende Prüfung nachgewiesen ist.
