
Die fugenbetonte vorgehängte, hinterlüftete Fassade mit gerahmten Photovoltaikmodulen ist eine innovative Möglichkeit, Energiegewinnung in die Architektur zu integrieren und gleichzeitig hohe ästhetische Ansprüche zu erfüllen.
Wir erklären Ihnen Vor- und Nachteile der Photovoltaik Fassade, wie das System mit anderen Oberflächen kombiniert werden kann und was das StoVentec Photovoltaics Inlay so besonders macht.
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Mit StoVentec Photovoltaics Inlay steht Ihnen eine gerahmte Photovoltaikfassadenlösung zur Verfügung, die nur noch in die bauseits montierte Unterkonstruktion eingelegt und gesichert werden muss. Das StoPhotovoltaics Inlay ist ein doppelverglastes Modul mit einer schwarzen Einkapselungsfolie. Die einzelnen Zellverbinder sind geschwärzt. Die dunklen monokristallinen Solarzellen gewährleisten in Verbindung mit den geschwärzten Zellverbindern ein einheitliches schwarzes Erscheinungsbild.

Das Empfangs- und Bürogebäude der Sto-Zentrale in Weizen zeigt, wie sich Photovoltaik architektonisch in Dach und Fassade integrieren lässt. Einen Teil der Energieerzeugung übernehmen die auf dem Dach und an der Süd-Ost-Fassade installierten Photovoltaikmodule. An der Fassade wurden das Photovoltaik Fassadensystem StoVentec Photovoltaics Inlay montiert. Kombiniert mit weiteren vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystemen von Sto (StoVentec R und StoVentec Glass). Die Messung der tatsächlich in den Jahren 2018 und 2019 am Sto-Gebäude erzielten Energieerträge zeigt, dass diese mit den vorab errechneten Stromerträgen übereinstimmen.

Solarstrom auch von der Wintersonne
Ertragspotenzial bei tief stehender Sonne
Wärmedämmung und „Sowiesokosten"
bei Verwendung von VHF-Systemen
Gestaltungsfreiheit
Durch Kombination der PV-Module mit unterschiedlichen Materialien - wie Putz, Klinker etc.
Multifunktionaler Schutz
Wärme-, Schall-, Feuchte und Witterungsschutz
Witterungsunabhängige Montage
Dank vorgefertigter Fassadenmodule

Im Jahr 2023 wurde das neue Mitarbeiterhaus des Wulfenia Hotels am Nassfeld, Kärnten fertiggestellt. Dieses Projekt wurde von Herwig Ronacher und seinem Team entworfen. Mit Sto als Lieferant für die verwendeten Photovoltaik-Paneele wurde ein Bauwerk geschaffen, das sowohl architektonisch als auch technologisch zeigt, wie solare Stromerzeugung mit einem ansprechenden Design verbunden werden kann.
In der Vergangenheit wurden Solarzellen hauptsächlich auf Dächern installiert, jedoch sind heute Solarpaneele zunehmend auch an Fassaden anzutreffen.
Die Funktionsweise von Photovoltaik Fassaden ähnelt grundsätzlich der von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern – sie erzeugen Strom aus Sonnenlicht mithilfe von Solarmodulen.
Es gibt zwei Hauptarten von Photovoltaik Fassaden: die Kaltfassade und die Warmfassade. Bei der Kaltfassade, die eine mehrschalige Außenwandkonstruktion wie beispielsweise eine vorgehängte hinterlüftete Fassade umfasst, werden die PV-Module vor der eigentlichen Fassade montiert. Im Gegensatz dazu ist die Warmfassade eine einschalige Konstruktion oder Vorhangfassade, die nicht hinterlüftet ist. Hier erfolgt die Integration der PV-Module direkt in die Gebäudehülle. Das StoVentec Photovoltaics Inlay ist ein VHF-System.
Es gibt unterschiedliche Arten von Photovoltaik-Modulen, wie zum Beispiel monokristalline PV-Module, polykristalline PV-Module, Dünnschicht-PV-Module oder CIGS-Solarzellen.
Die PV-Module variieren je nach Außenwandkonstruktion – bzw. Warm- oder Kaltfassade. Welche Modultypen eingesetzt werden, hängt vom Fassadenaufbau, der Systemzulassung sowie den gestalterischen und technischen Anforderungen ab. Kosten und Ertrag sind projektspezifisch zu bewerten. Bei Kaltfassaden kommen häufig Solarmodule aus kristallinem Silizium zum Einsatz. Insbesondere bei gewerblichen Immobilien mit großen, geeigneten Fassadenflächen kann ihr Einsatz wirtschaftlich interessant sein. Monokristalline Solarmodule haben mit ca. 20 bis 30 Prozent einen höheren Wirkungsgrad als polykristalline.
Bei unserem System StoVentec Photovoltaics Inlay verwenden wir doppelverglaste, monokristalline Solarzellen.
Die Nennleistung eines Photovoltaikmoduls wird üblicherweise in Wattpeak (Wp) angegeben. Sie variiert je nach Modulgröße, Bauart und Technologie. Die Gesamtleistung einer Photovoltaikanlage wird meist in Kilowattpeak (kWp) ausgewiesen.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Gesamtleistung einer Photovoltaikanlage nicht nur von der Leistung der einzelnen Module, sondern auch von der Anzahl der Module und den jeweiligen Umgebungsbedingungen abhängt. Bei der Planung einer Photovoltaikanlage wird die Gesamtleistung in Kilowattpeak (kWp) angegeben.
Das Sto Ventec Photovoltaics Inlay hat eine Leistung ab 440 Wp/Modul. Der Stromertrag ist abhängig von Standort und Ausrichtung.
Der Hauptunterschied liegt in der Integration der Solarzellen. Während Aufdachanlagen horizontal auf dem Dach installiert werden und hauptsächlich Sonneneinstrahlung von oben nutzen, ermöglicht eine Photovoltaik-Fassade die vertikale Integration der Solarzellen in die Gebäudehülle.
Bei der Photovoltaik Planung bietet diese Variante mehrere Vorteile: ungenutzte Flächen werden effizient genutzt, erneuerbare Energie wird nahtlos ins architektonische Design integriert, und die vertikale Ausrichtung ermöglicht auch bei tief stehender Sonne oder diffusen Lichtverhältnissen Energieerzeugung. Die jährliche Leistung hängt vom Standort, der Ausrichtung der Module und der Gebäudefassade ab. Obwohl Fassadenmodule etwa 30 % weniger Energie erzeugen als Dachmodule, passt der monatliche Energieertrag besser zum saisonalen Bedarf, besonders in den kühleren Monaten. Wer Photovoltaik im Winter nutzen möchte, ist mit einer PV-Fassade also gut beraten.