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Innenfarben und ihre Eigenschaften

Innenfarbe ist nicht gleich Innenfarbe, denn es gibt zahlreiche Unterschiede. Begriffe wie Dispersionsfarbe, Mineralfarbe, Silikatfarbe oder Kalkfarbe hat man schon einmal gehört. Jede hat ihre speziellen Eigenschaften und dadurch ihre Daseinsberechtigung. Wir geben einen Überblick über die Unterschiede zwischen den verschiedenen Innenfarben.

Innendispersionsfarben

Dispersionsfarbe ist die am häufigsten verwendete Innenfarbe. Sie besteht aus einer Mischung aus organischen Bindemitteln, Wasser, Pigmenten und Additiven, die für zusätzliche Eigenschaften wie eine verbesserte Haftung oder eine längere Haltbarkeit sorgen.

Die meisten Innenfarben von Sto werden über den TÜV fremdüberwacht, um sicherzustellen, dass sie hohen Umwelt- und Gesundheitsstandards entsprechen. Zudem sind sie auf den gängigen bauwerklichen Untergründen wie Putz, Beton und Gipskarton einsetzbar, was ihre Vielseitigkeit weiter unterstreicht.

Innendispersionsfarbe Sto

Wann nimmt man Innendispersionsfarbe?

Dispersionsfarben, wie die StoColor Rapid Ultramatt sind die richtige Wahl, wenn es auf eine hohe Deckkraft und vielseitige Einsetzbarkeit ankommt. Sie sind ideal für Innenräume, die regelmäßig renoviert oder gestrichen werden müssen. Was bei der Anwendung der Innendispersionsfarben zu beachten ist, entnehmen Sie den technischen Merkblättern, die bei dem jeweiligen Produkt verlinkt sind.

Welche Innendispersionsfarben gibt es?

Innenfarben unterscheiden sich aus technischer Sicht in ihrer Nassabriebfähigkeit und dem Deckvermögen. Die Önorm EN 13-300 regelt die technischen Eigenschaften wie Nassabriebfähigkeit, Deckvermögen oder Glanzgrad. Es gibt spezielle Innendispersionsfarben für besondere Anforderungen, wie Isolierfarben für stark belastete Untergründe (Wasserflecken, Rauch,…) oder abwaschbare Farben für stark beanspruchte Flächen. Hochreinigungsfähige Farben zeigen meist glänzende Oberflächen und werden in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Schulen eingesetzt und müssen zudem Flächendesinfektionsmittelbeständig sein. Dispersionen mit einem hohen Glanzgrad werden umgangssprachlich als Latexfarben bezeichnet. Die neue StoColor PuraClean ist hingegen eine abwaschbare Innendispersionsfarbe mit matter Oberfläche und zudem beständig gegenüber den meisten Flächendesinfektionsmitteln. Der Vorteil der matten Farbe ist, dass sie sich besser verarbeiten lassen und unempfindlicher gegenüber Streiflichtsituationen sind. Tendenziell haben sie zudem ein besseres Ausbesserungsverhalten als Latexfarben.

Mineralfarben für Innen

Der Unterschied von Dispersionsfarben und Mineralfarben liegt in der Bindemittelbasis: Während Dispersionsfarben organische Bindemittel nutzen, basieren Mineralfarben zum Großteil auf natürlichen Materialien, z.B. Kalk. Ein Beispiel hierfür sind die Farben der StoColor Sil-Familie, die sich durch eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit auszeichnen und so für ein angenehmes Raumklima sorgen.

Mineralfarben dürfen dabei maximal 5% Dispersionsanteil enthalten, um weiterhin als rein mineralisch zu gelten.

Mineralfarben für Innen vs Dispersionsfarben

Wann verwendet man Mineralfarbe im Innenraum?

Mineralfarbe eignet sich für Räume, in denen eine hohe Feuchtigkeitsregulierung und Atmungsaktivität der Wände gewünscht ist. Besonders auf mineralischen Untergründen zeigt die Mineralfarbe innen ihre Stärken. Durch ihre alkalische Eigenschaft (PH-Wert) beugt sie Schimmelbildung vor und kommt gleichzeitig ohne zusätzliche Topfkonservierungsmittel aus. Damit entsteht der Vorteil, dass die Farben allergikerfreundlich sind. Somit sind Mineralfarben ideal für sensible Räume, in denen man viel Zeit verbringt (Schlafzimmer). Auch bei der Restaurierung von historischen Gebäuden wird zumeist auf Mineralfarben zurückgegriffen.

Welche Mineralfarben gibt es?

Unter den Mineralfarben gibt es unter anderem Silikatfarben und Kalkfarben. Sie unterscheiden sich in ihrer Eignung für Innenräume durch ihre Bindemittel und Eigenschaften. Silikatfarben, die auf Kaliwasserglas basieren, verkieseln mit dem Untergrund, krallen sich quasi fest. Die Dispersionsfarbe hingegen klebt praktisch auf dem Untergrund. Mineralfarben, die Kalk als Bindemittel nutzen sind hoch diffusionsoffen, alkalisch und regulieren das Raumklima. Alle ökologischen Farben von Sto im Überblick.

Kurz und Knapp: Mineral- oder Dispersonsfarbe?

Bindemittel:
Mineralfarben verwenden Großteils (≥ 95%) mineralische Bindemittel wie Kalk, Silikat oder Lehm.Dispersionsfarben basieren auf einer Kombination aus organischen Bindemitteln.

Atmungsaktivität:
Mineralfarben sind hoch diffusionsoffen, regulieren Feuchtigkeit und beugen durch den PH-Wert Schimmelbildung vor.Dispersionsfarben sind meist dichter als Mineralfarben.

Anwendungsbereiche:
Mineralfarben eignen sich besonders für historische Gebäude und sensible Innenräume wie Schlafzimmer. Dispersionsfarben sind vielseitig für fast alle bauüblichen Untergründe geeignet.

Verarbeitung:
Mineralfarben sind heikler in der Verarbeitung und neigen gerne zur Wolkigkeit. (ungleichmäßiges Erscheinungsbild). Dispersionsfarben sind einfach aufzutragen und bieten eine gute Verarbeitungssicherheit sowie ein homogenes Erscheinungsbild.

Farbvielfalt:
Mineralfarben bieten natürliche, erdige Töne, aber eine eingeschränkte Farbpalette. Dispersionsfarben haben eine große Auswahl an Farbtönen und Glanzgraden und ermöglichen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Preis:
Dispersions- und Mineralfarben gibt es in verschiedenen Preisklassen (Glanzgrade, Deckvermögen, Nassabriebfähigkeit). Von beiden Farben gibt es ein breites Spektrum mit unterschiedlichen Eigenschaften, die sich dementsprechend auch preislich stark variieren. Man kann daher nicht sagen, dass eine Farbe günstiger als eine andere wäre.

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