Was passiert mit 2,5 Tonnen Eis, wenn man sie gut gedämmt draußen hinstellt? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Eisblock-Challenge 2025 – einer gemeinsamen Aktion von Sto, der HTL Villach, der Firma Weissenseer und dem Timber Innovation Network Alpe Adria (TINAA). Das Ergebnis: Nach über 80 Tagen waren noch 74 % des Eises übrig. Das zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig moderne Dämmung heute ist – und warum sie für klimafreundliches Bauen so wichtig ist.

Ein spektakulärer Start
Am 24. Februar wurde der Eisblock aus Natureis des Weissensees zur HTL Villach transportiert. Ganze 2,5 Tonnen schwer, in fünf Blöcken zu je 500 kg – ein außergewöhnlicher Moment für alle Beteiligten. Umgeben wurde das Eis von einer zellulosegedämmten Holzkonstruktion der Firma Weissenseer und zusätzlich mit 10 cm unserer Holzweichfaserdämmung (StoTherm Wood) isoliert. Obendrauf: ein dekorativer Glitzerputz.

Mehr als nur ein Experiment
Neben dem technischen Aspekt war die Challenge vor allem eines: ein starkes Gemeinschaftsprojekt. Schüler:innen der HTL Villach entwarfen und errichteten gemeinsam mit Lehrlingen der Weissenseer Holz-System-Bau GmbH einen Holzpavillon, der den Eisblock schützte. Der Pavillon wurde inzwischen abgebaut – und bekommt als Spielhaus in einem Kindergarten in Arnoldstein eine neue Bestimmung.
Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden fünf Schülerprojekte ausgezeichnet – inklusive Urkunden, Gutscheinen und einem Rafting-Tag für das Gewinnerteam.

Vermessung mit Hightech: Sto Scan2Plan
Für die genaue Ermittlung der verbliebenen Eismenge kam unsere eigene Technologie zum Einsatz: Sto Scan2Plan. Mit dem mobilen 3D-Laserscanner wurde der Eisblock vermessen und eine Punktwolke erstellt. So konnten wir auf den Kubikzentimeter genau berechnen, wie viel Volumen übrig geblieben war.
