Trotz der angespannten budgetären Situation setzt der Bund ein starkes Zeichen: Für thermisch-energetische Gebäudesanierungen und den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme stehen von 2026 bis 2030 jährlich 360 Millionen Euro, insgesamt also 1,8 Milliarden Euro, zur Verfügung.
Gefördert werden thermisch-energetische Sanierungen von Bestandsgebäuden, die mindestens 15 Jahre alt sind. Dazu zählen sowohl umfassende Sanierungen als auch Teilsanierungen, die eine Reduktion des Heizwärmebedarfs bewirken. Auch Einzelmaßnahmen, wie die Dämmung von Außenwänden oder der Austausch von Fenstern und Türen, sind förderfähig. Ergänzend kann über den „Kesseltausch“ der Umstieg von fossilen auf klimafreundliche Heizsysteme beantragt werden. Ziel ist es, den Energieverbrauch zu senken und den Gebäudebestand langfristig klimafreundlicher zu gestalten.

Der Sanierungsbonus 2026 wird als einmaliger Zuschuss vergeben und deckt bis zu 30 % der förderfähigen Investitionskosten (Material, Planung, Montage) ab. Je nach Maßnahme beträgt die maximale Förderung bis zu 5.000 Euro bei Einzelbauteilsanierungen, 10.000 Euro bei Teilsanierungen, 15.000 Euro bei einer umfassenden Sanierung im „guten Standard“ und 20.000 Euro bei einer Sanierung nach klimaaktiv Standard.
Einreichen können Privatpersonen – also Eigentümer, Bauberechtigte oder Mieter von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern. Das Gebäude muss mindestens 15 Jahre alt sein. Pro Wohnobjekt und Kalenderjahr ist nur ein Antrag möglich. Für größere Wohnanlagen gelten gesonderte Kriterien.
Im Vergleich zur letzten Förderperiode (2023–2024) bringt die neue Offensive deutliche Veränderungen:
Mit der Sanierungsoffensive schafft der Bund verlässliche Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre. Hauseigentümer erhalten Planungssicherheit, Förderungen sind langfristig gesichert, und Unternehmen der Bau- und Sanierungsbranche können sich auf einen stabilen Markt vorbereiten.
👉 Weitere Informationen und Infoblätter finden Sie unter: www.sanierungsoffensive.gv.at