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10 Gründe für eine PV-Fassade

Nachgefragt: 10 Gründe für eine PV-Fassade

Photovoltaik an der Fassade oder am Dach?
Die Entscheidung zwischen Photovoltaik am Dach oder an der Fassade kann für Architekten und Planer eine wesentliche sein. In beiden Fällen fließt diese Überlegung aus Designgründen und bauphysikalischer Sicht schon in der Planung mit ein. Aber auch nachträglich können Photovoltaikmodule an der Fassade wie auch am Dach angebracht werden.
Dipl.-Ing. Christof Hernegger - Leitung KompetenzCenter Systemfassaden bei Sto - empfiehlt, beide Optionen zu kombinieren, um maximale Effizienz zu erzielen. Doch speziell für Fassadenintegration gibt es überzeugende Argumente.

Erfahren Sie 10 Überlegungen, die Ihnen bei der Planung helfen

1. Photovoltaik-Anlage werden gefördert
Für 2024 und 2025 gilt für PV-Anlagen mit maximal 35 kWp und dazugehörige Speicher ein Nullsteuersatz. Demnach entfällt die Umsatzsteuer für 2024 und 2025. Ein Förderantrag ist nicht notwendig. Die Umsatzsteuerbefreiung gilt für Gebäude, die Wohnzwecken dienen, Gebäuden, die von Körperschaften öffentlichen Rechts genutzt werden oder Gebäuden, die gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen. Mehr Infos gibt es hier.
In den einzelnen Bundesländern gibt es ebenfalls Förderungen. Beispielsweise wird in Kärnten eine maximale Förderhöhe von € 480,00/kWp für Ein- und Zweifamilienhäuser ausgeschüttet.

2. Am Dach werden zusätzliche Sicherungsmaßnahmen verlangt
Dächer, die mit einer PV-Anlage ausgestattet sind, müssen aufgrund regelmäßiger Wartungs- und Kontrollarbeiten an der Photovoltaik-Anlage eine Absturzsicherung aufweisen. Meist werden Schienen- oder Seilsysteme angebracht. Im Gegensatz dazu erfordern Fassadenanlagen keine zusätzlichen Sicherheitssysteme.

3. Schonung der Dachstruktur
Wird eine PV-Anlage am Dach montiert, kann es zu Schäden an der Dachhaut kommen. Das betrifft vor allem Foliendächer oder Bitumendächer. Durch die Verschraubung der PV-Paneele kann das Dach undicht werden. Bei älteren Dächern aus Welldachplatten oder (Asbest)Ziegel ist eine Aufdachanlage grundsätzlich nicht möglich.

4. Reinigung von PV-Modulen
Verschmutzte PV-Module können kein oder nur wenig Sonnenlicht aufnehmen. Fassadenmodule profitieren von der natürlichen Reinigung durch Regen, was den Wartungsaufwand im Vergleich zu Dachanlagen, die häufiger gereinigt werden müssen, erheblich reduziert.

5. Erfolgreiche Energiegewinnung im Winter
Starker Schneefall kann die Stromproduktion verhindern, wenn die Aufdachanlage zugeschneit wird. An der Fassade muss man sich darüber keine Sorgen machen. Ganz abgesehen davon ist die Energiegewinnung durch die Fassade in den Wintermonaten höher als am Dach, da die Sonne in den Wintermonaten tiefer steht. Ein Selbstversuch zeigt den Unterschied.

6. Zusätzlicher Schneefang bei Aufdachanlagen
In den Wintermonaten ist bei Steildächern eventuell ein zusätzlicher Schneefang erforderlich, um das Abrutschen des Schnees von der PV-Anlage zu verhindern. Je nach Anforderungen des Gebäudes entstehen hier, durch eine Aufdachanlage, abermals Mehrkosten.

7. Energiegewinnung zur Bedarfsdeckung
Die meisten Haushalte verbrauchen in den Morgen- und Abendstunden am meisten Energie. Eine vertikale Photovoltaik-Anlage produziert genau in diesen Tagesrandzeiten den meisten Strom. So wird die Energie also dann produziert, wenn sie auch tatsächlich gebraucht wird. Eine Aufdachanlage produziert in der Mittagszeit den meisten Strom.

8. Zusätzliche Lasten bewältigen
Aufdachanlagen müssen starken Windlasten und Schneelasten standhalten können. Daher sind stabilere Unterkonstruktionen erforderlich. Statisch betrachtet kommt daher bei vielen Dächern keine Aufdachanlage infrage, da sie die zusätzlichen Lasten nicht tragen könnten. Hier ist die PV-Fassade wieder eine gute Alternative. Unterkonstruktionen können einfach berechnet werden und zusätzlich anfallenden Lasten können ins Mauerwerk verankert werden.

9. Die Vorteile eines VHF-Systems
Gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen werden häufig in der vorgehängten hinterlüfteten Fassade eingesetzt, da dieses System schon einige Vorteile mit sich bringt. Der Österreichische Fachverband für hinterlüftete Fassaden (ÖFHF) erklärt alle Vorteile.

10. Zusatznutzen durch eine PV-Fassade
Photovoltaik an der Fassade - mit dem System StoVentec Photovoltaics Inlay – gibt einer Hauswand einige Zusatznutzen. Das System bringt nicht nur die Energieerzeugung mit sich. Es schafft eine Wärmedämmung bzw. Kühlung des Gebäudes und gewährleistet trotzdem eine hohe Gestaltungsfreiheit. Dort wo PV-Paneele verwendet werden, werden andere Materialien eingespart – man spricht von "Sowiesokosten".

Erfahren Sie die Funktionsweise und Möglichkeiten von gebäudeintegrierten Photovoltaik-Anlagen kompakt in unserem Whitepaper "Die Fassade als Kraftwerk".
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Photovoltaik an der Fassade, Sto Fassade mit Photovoltaik und Putz am Einfamilienhaus
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